: Profi würde beim Heizen in Stuttgart auf den Neckar setzen
Was die Stadt Stuttgart beim Heizen vorhabe, werde so nicht funktionieren. Das sagt Helmut Böhnisch, der sich beruflich mit Wärmenetzen beschäftigt hat. In Hedelfingen zeigt er, warum er zu dieser Einschätzung kommt.
Hedelfingen sei dicht bebaut. Wo hier so viele Wärmepumpen Platz haben sollen, weiß Helmut Böhnisch nicht. Immerhin hat er für das Mehrparteienhaus, in dem er wohnt, eine Lösung gefunden, es ist auf dem Bild im Hintergrund.
Lichtgut/Julian Rettig
Helmut Böhnisch ist in Rente – seine Zeit verbringt er dennoch mit seinem Lieblingsthema: Energie.
Lichtgut/Julian Rettig
Er hat in seiner Eigentümergemeinschaft eine Energiegruppe gegründet. Nun lassen sie eine Wärmepumpe installieren, die einen Teil der Wärme erzeugen soll.
Judith A. Sägesser/Judith A. Sägesser
An diese Stelle (oben auf die Garagen) soll die Wärmepumpe kommen.
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Das Mehrfamilienhaus, in dem Helmut Böhnisch wohnt, sieht dreigeteilt aus. Es hat zwei PV-Anlagen auf dem Dach – und bald eine Wärmepumpe.
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Der Neckar fließt über rund 16 Kilometer durch Stuttgart. Mit entsprechenden Großwärmepumpen könnte damit etwa die Hälfte des Wärmebedarfs der Gesamtstadt gedeckt werden, argumentiert Böhnisch, der selbst lange bei der Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg zum Thema Fernwärme gearbeitet hat.
Judith A. Sägesser/Judith A. Sägesser
Dass die Energie des Neckars bisher so wenig in die Wärmeplanung der Stadt Stuttgart eingeflossen ist, versteht Helmut Böhnisch nicht.