Wintereinbruch: Glatteis: Warum Brücken so gefährlich sind

Die Talbrücke Werratal der A71 (Symbolbild/Archiv).
imago stock&peopleWinterzeit ist Glättezeit – das gilt besonders für Autofahrer. Während man auf freier Strecke oft auch bei Frost noch relativ sicher unterwegs sein kann, lauern auf Brücken mitunter tückische Gefahren. Der Dienstagmorgen in Stuttgart hat die Gefahren wieder einmal vor Augen geführt: Auf der König-Karls-Brücke in Bad Cannstatt kam es gegen 5.40 Uhr zu mehreren Auffahrunfällen aufgrund von Straßenglätte.
Solche Ereignisse sind leider keine Seltenheit, denn Brücken gelten als besonders anfällig für die Bildung von Eis und Glätte. Aber warum ist das so?
Glatteis auf Brücken im Winter - Auskühlung von oben und unten
Der Hauptgrund für die erhöhte Glättegefahr auf Brücken liegt in ihrer Bauweise. Im Gegensatz zu Straßen, die auf dem Erdreich liegen und von dessen Wärme profitieren, sind Brücken von allen Seiten der kalten Luft ausgesetzt. Das bedeutet:
Tückische Eisbildung auf Brücken
Die Kombination dieser Faktoren führt dazu, dass sich auf Brücken besonders schnell und unvorhersehbar Eis bilden kann – oft in Form von:

König-Karls-Brücke in Bad Cannstatt. (Foto: Archiv)
Foto: LichtgutGlatteis-Gefahr auf Brücken
Wer im Winter unterwegs ist, sollte sich der besonderen Gefahren auf Brücken bewusst sein und folgende Tipps beherzigen:
Brücken sind im Winter neuralgische Punkte im Straßenverkehr. Wer sich der besonderen Gefahren bewusst ist und seine Fahrweise entsprechend anpasst, kann das Risiko von Unfällen deutlich reduzieren. Eine gute Vorbereitung und vorausschauendes Handeln sind der beste Schutz vor Glätteunfällen auf Brücken.