Gen-Z-Demo in Stuttgart: Weitere Barrikaden – Königstraße wird zum Bollwerk gegen Vandalismus

Immer mehr Einzelhändler auf der Stuttgarter Königsstraße verbarrikadieren ihre Geschäfte wegen der Gen-Z-Demo am Samstag.
Lichtgut/Leif Piechowski- Vor der Gen-Z-Demo in Stuttgart verbarrikadieren viele Läden ihre Schaufenster.
- Betroffen ist vor allem die Königstraße – Douglas, Apollo, Freenet und Sephora sind gesichert.
- Einige Geschäfte bleiben am Samstag zu oder öffnen kürzer, das Auktionshaus Eppli schließt.
- Die Demo „Gen Z regelt“ startet um 14 Uhr auf der Planie, 6000 Teilnehmende sind angemeldet.
- Polizei plant ein Großaufgebot, da online zu Gewalt aufgerufen wurde und Plünderungen in Frankreich Vorbild sind.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Passanten wundern sich, Beobachter reiben sich die Augen: In der Stuttgarter Innenstadt spielen sich Szenen ab, wie man sie so wohl noch nie zuvor gesehen hat. Und von denen man nicht weiß, ob sie überhaupt nötig sind. Handwerker jedenfalls haben am Freitag gut zu tun. Denn immer mehr Geschäfte lassen ihre Schaufenster mit Platten verbarrikadieren.
Nachdem die französische Kosmetikkette Sephora damit begonnen hat, ziehen seit Freitagmorgen diverse Geschäfte vor allem in der Königstraße nach. Filialen von Douglas, Apollo oder Freenet sind bereits neu eingekleidet, um sich vor Vandalismus zu schützen. Einige Läden werden am Samstag wohl gar nicht öffnen oder kürzer als gewohnt. Das Auktionshaus Eppli hat angekündigt, geschlossen zu bleiben.
Hintergrund ist die geplante Demonstration junger Leute unter dem Motto „Gen Z regelt“. Der Protest richtet sich gegen Sozialabbau, schlecht ausgestattete Schulen, die Wehrpflicht, Aufrüstung und schlechte Zukunftsaussichten. Angemeldet sind 6000 Teilnehmende. Beginn soll um 14 Uhr auf der Planie sein.

Auch die Apollo-Filiale hat sich mit einer Barrikade auf mögliche Ausschreitungen am Samstag vorbereitet.
Lichtgut/Leif PiechowskiVorbild der bundesweit stattfindenden Kundgebungen und Demozüge sind die Proteste in Frankreich. Weil es dort zu Plünderungen gekommen war und der Verfassungsschutz in sozialen Netzwerken auch Gewaltaufrufe für die Stuttgarter Demo beobachtet, befürchten vor allem manche Gewerbetreibende in der Innenstadt Ausschreitungen. Ein Großaufgebot der Polizei soll das am Samstag verhindern.
