Gefahr für den Luftverkehr
: Luftballon mit Geburtstagsgruß löst Polizeieinsatz am Flughafen Stuttgart aus

Am Stuttgarter Airport drohte ein Luftballon den Flugbetrieb zu stören. Die Polizei schreibt nun einer Frau, die rund 200 Kilometer weit weg wohnt.
Von
red/dpa
Stuttgart
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Am Stuttgarter Airport drohte ein Luftballon den Flugbetrieb zu stören (Symbolfoto).

IMAGO/Zoonar/IMAGO/Zoonar.com/Boris Zerwann

Nach ihrem 50. Geburtstag bekommt eine Sandra aus Rheinland-Pfalz Post von der Bundespolizei am Flughafen Stuttgart. Ein Luftballon mit der Aufschrift „Sandra wird 50“ samt einer daran baumelnden Postkarte hatte übers Wochenende rund 200 Kilometer zurückgelegt - und überquerte am Sonntag in geringer Höhe im Bereich der westlichen Einflugschneise einen Rollweg, wie die Beamten berichteten. 

Mögliche Gefahr für den Luftverkehr

Der Ballon sei neben einem Schneeräumfahrzeug liegengeblieben, wo ihn Einsatzkräfte einsammelten. „Auch vermeintlich harmlose Gegenstände wie mit Helium gefüllte Luftballons können eine Gefahr für den Luftverkehr darstellen“, warnte die Bundespolizei. Gerade im Bereich von Einflugschneisen und Rollwegen könnten startende und landende Maschinen beeinträchtigt werden.

Ende gut, alles gut

In diesem Fall sei aber nichts passiert, sagte ein Sprecher. Daher Glück für Sandra: „Die Karte, die am Ballon hing, geht mit herzlichen Glückwünschen der Bundespolizei an die Jubilarin zurück“, teilte der Sprecher mit.

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