Fotowettbewerb der Stadt
: Ideen zur Schwammstadt Stuttgart? Es gibt Geld zu gewinnen

Städte müssen saugfähiger werden, um sich gegen Extremwetter besser zu schützen. Das Zauberwort heißt Schwammstadt. Doch was stellen sich die Stuttgarter darunter vor?
Von
Judith Sägesser
Stuttgart
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  • Die Hogeschool Inholland in Rotterdam ist umgeben von saugfähigem Untergrund. In unserer Bildergalerie finden sich weitere Beispiele für das Schwammstadt-Konzept.

    imago/Jochen Tack
  • Wegen des Klimawandels nehmen Extremwetter zu. Ist eine Stadt stark versiegelt, kann Regenwasser nicht an Ort und Stelle versickern.

    Imago/Jochen Tack
  • Eine Lösung, um Wasser vor Ort zu halten, sind Rigolen am Straßenrand, wie hier am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof in Berlin.

    Britta Pedersen/dpa
  • Das Wohnhochhaus Wonderwoods in Utrecht (Niederlande) im neuen Wohnviertel Healthy Urban Quarter: Hier wurden über 360 Bäume, 9600 Sträucher und blühende Pflanzen eingesetzt, die alle mit gesammeltem Regenwasser gegossen werden.

    Imago/Jochen Tack
  • Der Schützenplatz in Stuttgart wurde nach dem Schwammstadt-Prinzip umgebaut.

    Judith A. Sägesser
  • Zentral ist dabei das Sickerpflaster.

    Judith A. Sägesser
  • Stuttgart im Jahre 2045? Eine Vision von Reinventing Society und dem Wire Collective, die an die Schwammstadt erinnert.

    Reinventing Society/Wire Collective/privat
  • Dachbegrünung des „Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung m. b. H.“ (BESSY)

    Britta Pedersen/dpa
  • Blick auf einen Gewerbepark in Bochum: mit Wasserspeicher nach dem Schwammstadt-Prinzip

    Imago/Hans Blossey
  • Stadtbegrünung in Rotterdam (Niederlande): Hunderte Platanen wachsen hier auf rund anderthalb Kilometern. Die Straßenbahngleise sind begrünt mit Rasen.

    Imago/Jochen Tack
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Schwammstadt? Bitte was? Der Begriff ist noch recht neu, und er ist Ausdruck des sich verschärfenden Klimawandels. Um sich gegen die Folgen wie Hitze und Hochwasser besser zu schützen, orientieren sich Kommunen zunehmend am Schwammstadt-Konzept, auch die Stadt Stuttgart.

Doch was stellen sich die Menschen eigentlich darunter vor? In Stuttgart können nun bis zum 1. August kreative Fotos für einen Wettbewerb zu diesem Thema eingereicht werden. Den Teilnehmern winken Preise in Gesamthöhe von 6000 Euro.

Wasser zum Gießen und Kühlen

Wenn Stadtplaner über die Schwammstadt oder blau-grüne Infrastruktur sprechen, meinen sie eine klimaangepasste Stadt. Ist eine Siedlung zu stark versiegelt, kann Regenwasser weniger versickern, es rauscht durch die Kanalisation – oder sorgt im schlimmsten Fall für Überschwemmungen. Zudem heizt sich die Umgebung stärker auf, wenn viel asphaltiert ist.

Die Idee hinter der Schwammstadt ist, dass sie Regenmassen besser an Ort und Stelle aufsaugen kann; das gespeicherte Wasser ist nützlich in Hitzeperioden: zum Gießen und zum Kühlen.

Der Fotowettbewerb der Stadt Stuttgart richtet sich an alle Stadtbewohner; es gibt eine Kategorie für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren sowie eine Kategorie für Erwachsene. Eine unabhängige Jury trifft die Auswahl.

Wer teilnehmen möchte, sendet sein Foto bis zum 1. August an umweltfoto@stuttgart.de; unter www.stuttgart.de/umweltfoto finden sich alle weiteren Informationen für die Teilnahme.

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