Förderverein der Wilhelma
: Tierisch gute Stimmung: Sommerfest im Maurischen Garten

Der Förderverein der Wilhelma hat kürzlich sein Sommerfest im Maurischen Garten mit rund 5000 Wilhelma-Freunden gefeiert.
Von
Iris Frey
Stuttgart
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Rund 5000 Wilhelma-Freunde feierten kürzlich im Maurischen Garten ihr Sommerfest.

Ulrich Blum

Bei sommerlichen Temperaturen haben Freunde und Förderer der Wilhelma zum Start des Wochenendes einen stimmungsvollen Abend im Herzen des zoologisch-botanischen Gartens erlebt. Rund 5000 Wilhelma-Freunde genossen mit den Gesangstalenten der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst das Ambiente rund um den tropischen Seerosenteich. Zudem gab es viele Informationen zur Weiterentwicklung der Wilhelma.

Seit 1956 unterstützt der Verein die Wilhelma

Seit 1956 unterstützt der gemeinnützige Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma den zoologisch-botanischen Garten. Mittlerweile sind es mehr als 37.000 Mitglieder, wie der Vereinsvorsitzende Georg Fundel erklärte. Sie freuten sich auf die Eröffnung der zukunftsweisenden Anlage für den Amur-Tiger. „Die Wilhelma-Freunde beteiligten sich mit einer Million Euro an der Entstehung des neuen Zuhauses für die größte Raubkatze der Welt“, erklärte Fundel laut einer Mitteilung. „Ein Kater und eine Katze sind bereits eingezogen und wir hoffen natürlich auf Nachwuchs“, so der Vereinsvorsitzende.

Bei sommerlichen Temperaturen präsentierten im Maurischen Garten acht Studierende der Gesangsklasse von Marion Eckstein bekannte Arien wie der „Der Vogelsänger bin ich ja“ aus der Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart und „L’amour est un oiseau rebelle“ aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet. Die Sängerinnen und Sänger aus Deutschland, Brasilien, Luxemburg sowie der Ukraine belegen in Stuttgart die Studiengänge Bachelor Gesang, Master Oper und Master Konzertgesang. Zum krönenden Abschluss des Abends kamen alle acht Akteure auf die Bühne und sangen gemeinsam das Lied „Tonight“ aus dem Musical „West Side Story“.

Zukünftige Erweiterung der Australienwelt

Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin stellte den Festgästen die zukünftigen Erweiterungen der Australienwelt vor. Hans-Joachim Treiber, Leiter des Fachbereichs Technik und Bau, erläuterte, welche Herausforderungen mit dem Erhalt der denkmalgeschützten Bereiche der Wilhelma verbunden sind.

Vereinsförderung von insgesamt rund 20 Millionen Euro

Mit den Mitgliedsbeiträgen des Fördervereins der Wilhelma, Spenden und Erbschaften werden ausschließlich Projekte der Wilhelma gefördert. Seit seiner Gründung summiert sich die Beteiligung des Vereins den Angaben zufolge auf mittlerweile rund 20 Millionen Euro. Der bisher größte Betrag von 9,5 Millionen Euro wurde für die 2013 eröffnete Anlage für Afrikanische Menschenaffen gezahlt. 2023 flossen 1,2 Millionen Euro in die Fertigstellung der Terra Australis. Im vergangenen Jahr unterstützte der Verein den Neubau eines Großterrariums für Buntwarane mit 75.000 Euro.

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