Polizei, mobile Poller, Durchfahrtssperren – all das kennt man von vergangenen Großveranstaltungen in Stuttgart. Bei den Faschingsumzügen hat man jetzt noch etwas draufgepackt – Lkw und SSB-Busse.
Durchkommen per Pkw unmöglich – so wie hier beim Cannstatter Kinderumzug.
/Sebastian Steegmüller
Frank Nopper und Ehefrau Gudrun waren natürlich auch dabei.
Lichtgut/Leif Piechowski
Die Sicherheitsvorkehrungen waren hoch ...
Lichtgut/Leif Piechowski/Leif Piechowski
... und wurden nach der Amokfahrt in Mannheim nochmals überprüft.
Andreas Rosar
Auch ein Bus sollte die Zugangsstraßen absperren.
Andreas Rosar
Bei Frank Nopper war die Stimmung derweil gut.
Lichtgut/Leif Piechowski
Gegen 15.10 Uhr erreichte der Umzug den Schlossplatz.
Andreas Rosar
Weitere Bilder vom Umzug.
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Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg/Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg
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LICHTGUT/Max Kovalenko
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Es ist ein cleverer Schachzug. Während über die Wirksamkeit von festinstallierten oder mobilen Pollern an den Zugängen zu Veranstaltungen immer wieder diskutiert wird, erübrigt sich am Dienstag an so mancher Zufahrtsstraße jede Frage nach der Sicherheit. Mit dem Auto, soviel ist klar, käme jemand, der in die Menschenmengen bei den Stuttgarter Umzügen in der Innenstadt, in Hofen oder beim Kinderumzug in Bad Cannstatt fahren will, nicht weit. Denn die Hindernisse, die dort warten, lassen sich schwerlich überwinden.
Auch zur Überraschung vieler Besucherinnen und Besucher parkt am Dienstagnachmittag an vielen Zugängen schweres Gerät. Zahlreiche Lastwagen und Busse verstellen den Weg. Wie viele es genau sind, will die Polizei nicht sagen. Man habe diese Lösung in Absprache mit den jeweiligen Veranstaltern gewählt, heißt es dort. Nach Erkenntnissen unserer Zeitung muss es allein in der Innenstadt beim Umzug etwa ein Dutzend Fahrzeuge sein – vier Busse der Stuttgarter Straßenbahnen sowie acht Lastwagen, die die Organisatoren von der Gesellschaft Möbelwagen besorgt haben. Auch in Bad Cannstatt sind sämtliche Zufahrten zur Altstadt zugestellt.
Bus als Sperre in der Innenstadt
Foto: Fotoagentur Stuttgart/Andreas Rosar
Eine Lösung für jede Veranstaltung ist das aber nicht. Einen vier Wochen dauernden Weihnachtsmarkt etwa kann man auf diese Weise schwerlich sichern. Einen wenige Stunden dauernden Faschingsumzug allerdings schon. In Ergänzung zu Pollern, Sperren und dem, was die Polizei seit jeher macht: Streifenwagen quer stellen. Da wirkt ein Muldenkipper oder ein Bus doch gleich noch einmal viel abschreckender für mögliche Täter.