Einlass auf dem Wasen: Stuttgarter Frühlingsfest: Was sollte man besser zu Hause lassen?

Neben den Ordnungsdiensten sorgen auch Polizistinnen und Polizisten für Sicherheit auf dem Gelände.
Lichtgut/Max Kovalenko/Lichtgut/Max KovalenkoIm letzten Jahr haben mehr als 1,4 Millionen Gäste das Stuttgarter Frühlingsfest besucht – für diese Masse an Menschen braucht es eine gute Organisation. Auch dieses Jahr werden vom 19. April bis zum 11. Mai wieder zahlreiche Besucher erwartet. Um Probleme auf dem Cannstatter Wasen zu vermeiden, haben die Veranstalter des Stuttgarter Frühlingsfests einige Regeln aufgestellt. Dazu gehören auch die Zugangskontrollen, die von Ordnungsdiensten an den Eingängen vorgenommen werden. Worauf sollten Besucher achten? Ein Überblick.
Taschen werden am Einlass nach gefährlichen Gegenständen durchsucht. Je größer Taschen oder Rucksäcke sind, desto mehr Zeit kostet das. Daher empfiehlt die Frühlingsfest-Leitung, auf kleinere Hand- oder Bauchtaschen zu setzen, in denen nur das Wichtigste aufbewahrt wird und auf den Rest zu verzichten. Damit können Warteschlangen vermieden werden und der Einlass geht somit für alle schneller.
Aufbewahrungsstelle für Taschen – keine Waffen auf dem Gelände
Hat man doch etwas mehr Gepäck dabei, möchte es aber nicht über den ganzen Wasen schleppen, gibt es hierfür eine Aufbewahrungsstelle. Diese befindet sich in einem Büro-Container vor dem weißen Verwaltungsgebäude und öffnet von Montag bis Freitag ab 12 Uhr und am Wochenende ab 11 Uhr. Für sechs Euro können Fest-Besucherinnen- und Besucher dort größere Rucksäcke und Taschen abgeben, für kleinere Taschen bezahlt man nur drei Euro.
Doch welche Gegenstände sind auf dem Festgelände erlaubt und was muss draußen bleiben? Generell ist es verboten, Waffen aller Art mit im Gepäck zu haben. Dazu zählen
Ordnungsdienste halten auch nach mitgebrachten Getränken Ausschau
Auch Gegenstände, bei denen Verletzungsgefahr besteht, sind auf dem Wasen-Gelände verboten. Außerdem ist es nicht erlaubt, einen Luftballon oder ähnliche Gegenstände mit metallener Oberfläche mit aufs Frühlingsfest zu bringen. Die Beschichtungen können laut Pressesprecher der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart zu Oberleitungsstörungen bei den nahegelegenen Bahnen führen.
Zudem dürfen auch Flaschen, Becher, Krüge und Dosen nicht aufs Gelände mitgebracht werden. Entdeckt der Ordnungsdienst Flüssigkeiten jeglicher Art in Rucksäcken oder Taschen, werden diese entfernt. Getränke aufs Festgelände zu schmuggeln ist laut Veranstalter verboten.
Frühlingsfestbesuch nicht für Tiere
Neben diesen Gegenständen, die gefährlich werden könnten, gibt es weitere Gegenstände, die ebenfalls auf der Verbotsliste stehen: Hobbyfotografinnen- und Fotografen müssen auf die Größe ihrer Kameras achten, denn nur kleine, handliche Ausgaben sind erlaubt. Große Fotoapparate müssen beim Presseteam eine Kontrollstationen durchlaufen, bevor sie aufs Gelände mitgenommen werden dürfen. Dazu gehören laut der Benutzungsordnung auch Kamera-Stative. Neben den klobigen Stativen sind iauch alle anderen sperrige Gegenstände verboten – darunter etwa Fahnen.
Wer einen Ausflug mit seinem Hund aufs Festgelände plant, sollte davon lieber absehen, denn: Auch Tiere sind auf dem Gelände nicht erlaubt. Die einzige Ausnahme sind Blindenhunde – diese dürfen ohne Einschränkungen mitgeführt werden.