Deutschlands neue Drogen: Aufruf zur Umfrage: Wie verändert sich die Drogenszene?

Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Correctiv und Spiegel recherchieren gemeinsam zu neuen Drogen in Deutschland
Yann Lange- Gemeinsame Recherche zu neuen Drogen in Deutschland – Fokus auf die Verbreitung von Opioiden.
- Landesstelle meldete Anfang März steigende Abhängigkeiten, wöchentlich vier Tote in Baden-Württemberg.
- Besonders verbreitet: Fentanyl, Methadon, Tilidin, Oxycodon sowie missbräuchliche Benzodiazepine.
- Jugendliche gelangen leicht an Substanzen, etwa auf Schulhöfen oder über Social Media.
- Medien rufen zu anonymer Umfrage auf, um ein Lagebild zu erstellen und Wissenslücken zu schließen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Anfang März hat die Landesstelle für Suchtfragen auf der Landespressekonferenz Alarm geschlagen: Die Zahl drogenabhängiger Menschen steigt. Allein im vergangenen Jahr starben in Baden-Württemberg wöchentlich vier Menschen an einer Überdosis. Besonders gefährlich und zunehmend verbreitet sind Opioide – dazu zählen etwa Fentanyl und Methadon, aber auch verschreibungspflichtige Schmerzmittel wie Tilidin oder Oxycodon. Hinzu kommt der missbräuchliche Konsum von Benzodiazepinen, also verschriebenen Beruhigungs- und Schlafmitteln.
Im Fokus stehen Jugendliche, die leicht an die Substanzen gelangen und sie auf Schulhöfen oder über Social Media für wenige Euro kaufen. Wie gefährlich sie sind, ist vielen nicht bewusst. Laut Europäischem Drogenbericht 2026 sind zudem zahlreiche Opioide im Umlauf, über deren Gesundheitsrisiken sowohl bei Konsumenten als auch in der Wissenschaft nur wenig bekannt ist.
Woher kommen die Drogen?
Anders als in den USA gibt es in Deutschland kaum Recherchen, woher die Drogen kommen, wie sie verteilt werden und wer eigentlich vom zunehmenden Drogenkonsum profitiert. Hinzu kommt, dass eine Datengrundlage fehlt. Wir wollen mehr zur Opioid-Krise herausfinden – mit Ihrer Hilfe.
Gemeinsam mit dem Recherche-Netzwerk Correctiv, dem „Spiegel“ und zahlreichen Lokalmedien recherchieren wir zur Opioid-Krise in Deutschland, um ein bundesweites Lagebild zu erstellen. Haben Sie selbst Drogen konsumiert – früher oder aktuell –, kennen jemanden, der regelmäßig Drogen nimmt, oder arbeiten beruflich mit Konsumentinnen und Konsumenten beziehungsweise Abhängigen, etwa als Apotheker, Sozialarbeiter oder Lehrer? Dann bitten wir Sie, unsere anonyme Umfrage auszufüllen. Wir kontaktieren Sie nur, wenn Sie das wünschen und Ihre Kontaktdaten hinterlegen. Alle Angaben werden nach Abschluss der Recherche gelöscht und nicht weitergegeben – weder an Ermittlungsbehörden noch an Dritte. Hier kommen Sie zur Umfrage: https://lokal.correctiv.org/crowdnewsroom/deutschlands-neue-drogen-stuttgart