Die Firma Porsche hat ihren rasanten Aufstieg in den 1930er Jahren dem autobegeisterten Geschäftsmann Adolf Rosenberger zu verdanken. Wurde er aus dem Unternehmen herausgedrängt, weil er Jude war?
Adolf Rosenberger war Anteilseigner, Finanzier und Rennfahrer der Porsche GmbH
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In den 1920er Jahren testet Adolf Rosenberger Fahrzeuge für Mercedes-Benz und beginnt nebenbei Rennen zu fahren. Er ist so erfolgreich, dass er bald zusammen mit seinem Freund Rudolf Caracciola als Werkrennfahrer für den Konzern startet und dort Ferdinand Porsche kennenlernt.
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Adolf Hitler besucht das Volkswagenwerk, rechts neben ihm steht Ferdinand Porsche.
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Ferdinand Porsche (links) erklärt Hitler das Volkswagen-Modell.
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Am 5. September 1935 wird Rosenberger verhaftet. Er sei „Rassenschänder“, weil er angeblich eine arische Freundin hat. Drei Wochen später wird er aus dem Pforzheimer Gefängnis in das Konzentrationslager Kislau verschleppt.
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1938 emigriert Adolf Rosenberger in die USA. Seinen Namen lässt er bei der Einbürgerung 1943 in Alan Arthur Robert ändern.
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Die Kunsthistorikerin Sandra Esslinger hat die Dokumente des Rosenberger-Nachlasses ausgewertet. Daraus ergebe sich, sagt sie, „dass Adolf Rosenberger aus opportunistischen Gründen aus dem Unternehmen gedrängt wurde, weil die Nazis an die Macht kamen“.