Datenkompass Stuttgart
: Multikulti in den Stadtteilen

Gut 40 Prozent aller Stuttgarter haben ihre Wurzeln im Ausland – Migranten leben in allen Stadtbezirken.
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StN
Stuttgart
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  • 21,1 Prozent der Stuttgarter haben einen ausländischen Pass. Die Wohnverteilung in der Stadt ist höchst unterschiedlich - klicken Sie sich durch unsere Statistik.

    Piechowski
  • Sillenbuch hat den geringsten Ausländeranteil aller Stuttgarter Stadtteile: 11,9 Prozent. Entsprechend hoch ist der Anteil der Schüler, die auf das Gymnasium wechseln: 65,2 Prozent.

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  • Degerloch folgt mit 12 Prozent ausländischer Bewohner. Hier sind die Schüler besonders strebsam: 73,3 Prozent gehen nach der Grundschule auf das Gymnasium. Das ist Stuttgarts Spitzenwert.

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  • Auch in Birkach wohnen wenige Ausländer. 13 Prozent liegt weit unter dem städtischen Schnitt von 21,1 Prozent. Musterschüler auch hier: 69,6 Prozent wechseln aufs Gymnasium. Zugleich ist Birkach Schlusslicht, was die Hauptschüler angeht: 7,1 Prozent.

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  • Botnang weist, genau wie Birkach, einen Ausländeranteil von 13 Prozent auf. Die Quote der Gymnasiasten ist hier sogar einen Tick besser: 69,9 Prozent.

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  • In Plieningen wohnen 14,5 Prozent ausländische Mitbürger. Prägnant hier: Die Übergangsquote zum Gymnasium ist unterdurchschnittlich: 49,5 Prozent.

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  • 15,6 Prozent der Möhringer kommen nicht aus Deutschland. Genau wie in Plieningen ist auch hier die Übergangsquote zum Gymnasium unterdurchschnittlich: 47,7 Prozent.

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  • Das gleiche Bild in Stammheim. Bei einem Ausländeranteil von 15,9 Prozent schaffen es 49,5 Prozent der Schüler aufs Gymnasium.

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  • In Vaihingen dagegen wechseln 57 Prozent der Grundschüler aufs Gymnasium. Der Anteil ausländischer Mitbürger an der Bevölkerung: 17,2 Prozent.

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  • In Weilimdorf liegt der Anteil nur einen Tick höher: 17,7 Prozent der Weilimdorfer haben einen ausländischen Pass. Der Anteil der Gymnasiasten: 46,9 Prozent.

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  • Auch in Mühlhausen beträgt der Ausländeranteil 17,7 Prozent. Das ist weniger als der Gesamtschnitt in Stuttgart. Schlecht schneidet Mühlhausen in sachen Bildung ab. 39,7 Prozent der Schüler wechselten 2009 aufs Gymnasium.

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  • Von den Innenstadtbezirken hat der Stuttgarter Westen den geringsten Multikulti-Faktor. Ausländische Mitbürger haben einen Anteil von 19,9 Prozent. Der Anteil der Gymnasiasten liegt bei 49,7 Prozent.

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  • 20,7 Prozent aller Bewohner in Münster sind Ausländer. Auffällig: Die Übergangsquoten der Schüler zum Gymnasium und zur Realschule halten sich die Waage: 34 Prozent. Das ist in keinem anderen Stadtteil so.

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  • Der Norden liegt fast exakt auf dem Durchschnittswert für die gesamte Stadt. Bei 21,2 Prozent liegt hier der Ausländeranteil (Gesamtstadt: 21,1 Prozent). Auffällig: Die Übergangsquote zum Gymnasium liegt weit über dem Durchschnitt bei 68,3 Prozent. Zudem wechseln mit 13,1 Prozent hier die wenigsten auf die Realschule.

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  • In Obertürkheim liegt der Anteil ausländischer Einwohner bei 21,9 Prozent. Mit 56,6 Prozent Gymnasiasten 2009 gibt's auch hier viele Musterschüler.

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  • Auch in Hedelfingen sind 21,9 Prozent der Einwohner Ausländer. In sachen Bildung liegt man leicht unter dem Durchschnitt: 48,5 Prozent der Grundschüler wechselten 2009 aufs Gymnasium.

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  • Der Ausländeranteil in Feuerbach liegt bei 23 Prozent. Auch in Sachen Bildung gibt es keine Auffälligkeiten: 55,7 Prozent der Grundschüler wechselten aufs Gymnasium.

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  • Auch im Stuttgarter Süden liegt der Anteil ausländischer Mitbürger bei 23 Prozent. Dafür wohnen hier nicht so viele Musterschüler wie in Feuerbach. 49,3 Prozent betrug die Quote fürs Gymnasium 2009.

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  • Im Stuttgarter Osten leben 25,5 Prozent Ausländer. Von den Grundschülern wechselten 43,5 Prozent aufs Gymnasium. Auffällig ist die hohe Quote für die Hauptschule: 32,7 Prozent.

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  • 25,7 Prozent der Untertürkheimer haben einen ausländischen Pass. Die Übergangsquote zum Gymnasium liegt bei überdurchschnittlichen 55,2 Prozent.

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  • Ein anderes Bild in Zuffenhausen: Hier liegt der Ausländeranteil bei 25,9 Prozent. Aber nur 43 Prozent der Grundschüler wechselten 2009 aufs Gymnasium.

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  • In Stuttgart-Mitte haben 27,4 Prozent der Bewohner einen ausländischen Pass. Die Übergangsquote zum Gymnasium liegt bei 44,8 Prozent.

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  • Bad Cannstatt hat mit 27,7 Prozent den zweithöchsten Ausländeranteil. 44,5 Prozent der Grundschüler wechselten 2009 aufs Gymnasium.

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  • Den höchsten Anteil ausländischer Mitbürger gibt es in Wangen: 31,5 Prozent. Zugleich hat der Stadtteil die schlechteste Übergangsquote zum Gymnasium: Nur 30,5 Prozent. Bei dem Wechsel zur Hauptschule dagegen liegt Wangen auf Platz 1: 45,8 Prozent. Der städtische Durchschnitt liegt hier bei 22,7 Prozent.

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Stuttgart - Diese Statistik wird manchen überraschen, der sich für einen Kosmopoliten hält. So wohnen doch einige vor allem deshalb in den Bezirken West und Süd, weil sie glauben, diese seien besonders bunt. Doch ist in Zuffenhausen, Wangen und Obertürkheim mehr Multikulti zu Hause als im Süden oder Westen.

52 Prozent der Zuffenhausener haben einen Migrationshintergrund, das heißt ihre Wurzeln liegen außerhalb Deutschlands. In Wangen sind es gut 50 Prozent, in Bad Cannstatt auch. Die Neckarvororte liegen mit gut 40 Prozent im Durchschnitt der Gesamtstadt, der Osten, Mitte und Weilimdorf liegen etwas darüber. In Birkach, Plieningen, Botnang und Sillenbuch sind es 30 Prozent. Im Westen 34 Prozent, im Süden 38 Prozent, in Degerloch 36 Prozent. Diese Zahlen zeigen: Deutsche, Deutsche fremder Herkunft und Ausländer wohnen überall in Stuttgart Tür an Tür. Ghettos gibt es keine. Damit es so bleibt, schreibt die Stadt ihrer Immobilientochter SWSG vor, „dass pro Haus nicht mehr als 20 Prozent der Haushalte mit Nicht-EU-Staatsbürgern belegt werden“. Denn das Zusammenleben von Menschen mit vielen unterschiedlichen nationalen und kulturellen Hintergründen ist nach Erfahrungen der SWSG die beste Voraussetzung für Integration und ein gedeihliches Zusammenleben.

Wir haben die Stuttgarter Stadtteile nach ihrem Multikulti-Faktor sortiert und dabei einen Blick auf die Bildung geworfen - klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.

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