Busstreik in der Region: Hier fahren auch am Donnerstag keine Busse

Rund um Stuttgart – wie hier in Böblingen – haben die Busfahrer am Dienstag die Arbeit niedergelegt.
dpa/Bernd WeißbrodDer Busstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen und der am Dienstag begonnen hat, trifft die Region mit voller Wucht. In rund 30 Betrieben aus dem privaten Omnibusgewerbe haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Im Großraum Stuttgart und in Heilbronn ging teils nichts mehr.
Bei denjenigen, die auf den Bus angewiesen sind, dürfte der neuerliche Streik – es ist bereits der zweite in diesem Jahr – für Frust sorgen. Auch der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO), der mit Verdi verhandelt, kritisiert den Arbeitskampf scharf.
Arbeitgeber: „Erpressung durch Busstreik“
In einer Pressemitteilung ist die Rede davon, dass die „Arbeitgeber im Tarifkonflikt offenbar erpresst werden“ sollen. Für die rund 9000 Beschäftigten fordert Verdi beim Entgelt ein Plus von neun Prozent und für Azubis 100 Euro mehr im Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
Busstreik: Wo wird am Donnerstag gestreikt?
„Leidtragende sind insbesondere Pendler und Schüler, die aufgrund der Streikaktionen in den kommenden Tagen nicht an ihre Arbeitsplätze beziehungsweise in die Schulen kommen“, heißt es in der Mitteilung des WBO.

Die Gewerkschaft Verdi fordert für rund 9000 Beschäftigte mehr Lohn.
Foto: dpa/Bernd WeißbrodIn der Region Stuttgart wird das voraussichtlich auch noch am Mittwoch (22. Januar) der Fall sein. Am Donnerstag wird laut dem Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) nur noch im Kreis Göppingen gestreikt. In den anderen Landkreisen sowie in Stuttgart dürften die Busse dann wieder regulär fahren.
Busstreik: Welche Busse im Kreis Göppingen fahren nicht?
Im Kreis Göppingen werden laut VVS am Donnerstag voraussichtlich zwei Unternehmen betroffen sein, der Omnibusverkehr Göppingen (OVG) sowie Hildenbrandt. Demnach dürften folgende Linien nur eingeschränkt oder gar nicht bedient werden:
OVG Göppingen
Hildenbrandt Göppingen
Der VVS empfiehlt Fahrgästen sich aktuell über die App oder Webseite zu informieren, welche Verbindungen tatsächlich ausfallen.