Bundesweiter Warntag: Das passiert am Warntag in Stuttgart

In Stuttgart bleiben die Sirenen stumm, doch Warn-Apps können auf Gefahren aufmerksam machen.
Oliver Berg/dpa- Am 10. September um 11 Uhr testen Bund, Länder und Kommunen die Warnsysteme.
- In Stuttgart bleiben die Sirenen stumm – Warnungen kommen per Apps, Rundfunk, TV und Mobilfunk.
- Ziel ist der Systemtest, mehr Bekanntheit der Warnwege und Anstoß zur Krisenvorsorge.
- Die Stadt rät zu Vorräten, Medikamenten, Licht und Wärme sowie wichtigen Dokumenten auf Papier.
- Bei Stromausfall kann ein Notfallradio mit Batterie, Akku, Solar oder Kurbel informieren; Entwarnung um 11.45 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Es ist wieder so weit: Am 10. September erschreckt um 11 Uhr ein eindringlicher Warnton über Warn-Apps, Mobilfunk und weitere Wege bundesweit die Bürger. Für den Katastrophenfall soll geübt werden. Drei wichtige Ziele soll der sogenannte Warntag dabei erreichen: die Warnsysteme testen, die Bevölkerung mit den Warnwegen vertraut machen und dazu anregen, die eigene Krisenvorsorge zu überprüfen.
„Bei einer größeren Krise können Einsatzkräfte nicht überall gleichzeitig helfen“, warnt Clemens Maier, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport. „Wer zu Hause für einige Tage gut ausgestattet ist, kann eine Krisensituation selbstständig überbrücken und entlastet damit die Einsatzkräfte.“
Die Stadt Stuttgart empfiehlt, zu Hause für einige Tage ausreichend Wasser und Lebensmittel, notwendige Medikamente sowie Licht- und Wärmequellen bereitzuhalten. Wichtige Dokumente und Kontaktdaten sollten möglichst in Papierform vorhanden sein. Ebenso sollten die individuellen Bedürfnisse von Kindern, älteren Menschen und Haustieren berücksichtigt werden.
Was, wenn das Handy ausfällt?
Zudem gehöre zur Krisenvorsorge die Vorbereitung auf Situationen, in denen digitale Kommunikationsmittel nicht funktionieren. Bei einem längeren Stromausfall können Mobilfunk, Internet und Fernsehen komplett ausfallen, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Ein Notfallradio mit mehreren Energiequellen, etwa Batterien, Akku, Solarpanel oder Handkurbel, könne dann die einzige noch verfügbare Informationsquelle sein.
Die Probewarnung wird für den Warntag über das sogenannte Modulare Warnsystem des Bundes ausgelöst. Die Meldung wird über Rundfunk und Fernsehen, Warn-Apps wie NINA und KATWARN, digitale Anzeigen an Bahnhöfen und im Stadtgebiet sowie über den Mobilfunk verbreitet. Die Warnung erscheint direkt auf Mobiltelefonen – ohne zusätzliche App. In Stuttgart selbst bleiben die Sirenen jedoch stumm, da das Sirenennetz nach dem Ende des Kalten Krieges abgebaut wurde.
Mit einer Entwarnung um 11.45 Uhr ist die Probe dann auch schon vorbei.
