Brand in Bad Cannstatt: Auto geht 150 Meter vom Polizeirevier entfernt in Flammen auf

Die Stuttgarter Feuerwehr hatte bei einem Autobrand in der Wiesbadener Straße am Ende alles im Griff (Symbolbild).
Wolf-Dieter Obst- In Bad Cannstatt brannte am Dienstagnachmittag ein älterer VW Polo in der Wiesbadener Straße.
- Die Feuerwehr löschte rasch und verhinderte Schäden an Nachbargebäuden – „Feuer aus“ gegen 14.30 Uhr.
- Vermutlich technischer Defekt als Ursache, so die Polizei. Es gab keine Verletzten.
- Sachschaden etwa 5000 Euro. Eine Person wurde wegen Rauchs dem Rettungsdienst übergeben.
- In Stuttgart gab es zuletzt häufiger Autobrände; teils sind Brandstiftungen nicht ausgeschlossen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit knallenden Geräuschen ist am Dienstagnachmittag in Bad Cannstatt ein Fahrzeug in Flammen aufgegangen. Der betroffene Wagen stand in der Wiesbadener Straße, etwa 150 Meter Luftlinie vom Polizeirevier Martin-Luther-Straße entfernt, als er aus noch unklarer Ursache in Brand geriet. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern. Gegen 14.30 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei dürfte ein technischer Defekt den Autobrand ausgelöst haben. „Es handelt sich um ein älteres Modell eines VW Polo“, sagte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage unserer Zeitung. Ihre erste Bilanz: 5000 Euro Schaden, keine Verletzten. Offenbar konnte der Autobesitzer auch nur die Löscharbeiten der Feuerwehr verfolgen. Anhaltspunkte für eine Straftat gebe es bisher keine, so die Polizeisprecherin.
Wegen der Nähe des brennenden Fahrzeugs zu dem Gebäude hatte die Feuerwehr einen zweiten Löschtrupp einsetzen müssen. „Es stellte sich heraus, dass Rauch in das Haus eingedrungen war“, sagt Feuerwehrsprecher Daniel Anand. Eine Person sei deshalb dem Rettungsdienst übergeben worden. Nach einer Untersuchung konnte indes Entwarnung gegeben werden.
Immer wieder Alarmfälle durch Autobrände
Erst vor einigen Tagen hatte ein brennendes Auto für Aufregung gesorgt – offenbar die Folge von Flexarbeiten eines 40-Jährigen vor einer Garage an der Neckarstraße im Stuttgarter Osten. In diesem Fall gab es einen Schwerverletzten und einen Schaden von mehreren Zehntausend Euro. Im August hatte es in der Innenstadt und in Vaihingen gebrannt, in diesen Fällen war Brandstiftung nicht ausgeschlossen. So stand ein geparkter Volvo in einem Hinterhof an der Urbanstraße in Flammen. Beim Brand eines Motorrollers in der Krehlstraße waren drei verdächtige Jugendliche aufgefallen.
Größere Verkehrsbehinderungen löste Ende Juli ein Brand auf der Neuen Weinsteige aus, als auf Höhe der Einmündung Auf dem Haigst ein VW Golf in Flammen aufging. Die Bundesstraße 27 musste wegen der Löscharbeiten kurzzeitig gesperrt werden. Die beiden Insassen kamen mit dem Schrecken davon.
