Bargeld in Stuttgart erbeutet
: Falsche Bankmitarbeiter betrügen Frau um zehntausende Euro

Telefonbetrüger haben mit einer perfiden Masche 50.000 Euro von einer 67-Jährigen aus Stuttgart erbeutet. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich schützen kann.
Von
Robert Korell
Stuttgart-Mitte
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Anonymer Anruf: Ein älterer Mann hält ein Smartphone in seiner Hand, auf dem ein anonymer Anruf von einer unbekannten Telefonnummer ankommt  (gestellte Szene). (zu dpa: «Senioren in Hoyerswerda fallen Betrugsmasche zum Opfer»)

Anonymer Anruf: Eine Person hält ein Smartphone in seiner Hand, auf dem ein anonymer Anruf von einer unbekannten Telefonnummer ankommt (Symbolfoto).

Wolf von Dewitz/dpa
  • Betrüger ergaunerten 50.000 Euro von einer 67-jährigen Stuttgarterin per Telefontrick.
  • Zuvor kam eine gefälschte E-Mail, anschließend ein Anruf mit manipuliert angezeigter Banknummer.
  • Unter dem Vorwand fehlender 50.000 Euro gab die Frau eine Online-Banking-Zahlung frei.
  • Ein weiterer Versuch über 40.000 Euro scheiterte – die Polizei gibt Schutz-Tipps.
  • Ratschläge der Polizei: keine Daten preisgeben, Druck ignorieren, Nummer prüfen, Bank und Polizei informieren.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Mit einer ausgeklügelten Masche haben Betrüger am Dienstag eine 67-jährige Frau aus Stuttgart um zehntausende Euro gebracht. Den Angaben der Polizei zufolge nutzten sie dabei eine gefälschte E-Mail und eine manipulierte Telefonnummer.

Demnach erhielt die Frau am Dienstag eine Mail, die sie dazu aufforderte, die Daten ihres Online-Bankings zu ändern. Später riefen die Betrüger bei der Frau an. Dabei nutzten sie eine Telefonnummer, die so manipuliert war, dass die Rufnummer einer tatsächlich existierenden Bank im Display der Frau angezeigt wurde.

Die Betrüger gaukelten der Frau dann vor, dass 50.000 Euro von ihrem Konto fehlen würden. Basierend auf dieser Lüge überredeten die Kriminellen die Frau dazu, eine Zahlung von 50.000 Euro über ihr Online-Banking freizugeben. Später versuchten die Betrüger mit derselben Masche, noch einmal 40.000 Euro abzubuchen, was ihnen jedoch nicht gelang.

Wie kann man sich vor Betrügern schützen?

Die Polizei gibt Tipps, wie Betroffene sich schützen können und wann man misstrauisch werden sollte:

  • Geben Sie niemals am Telefon, per E-Mail oder SMS persönliche Daten, wie Bankdaten, Zugangsdaten, Passwörter, TANs oder Ähnliches preis
  • Betrüger üben oft Druck aus, um ihre Opfer zu verängstigen und zu überrumpeln. Bleiben Sie ruhig und lassen Sie sich nicht zu überstürzten Entscheidungen drängen
  • Vergewissern Sie sich im Zweifel bei Ihrer Bank, ob ein Anruf tatsächlich von dort kommt. Wählen Sie bei einem Rückruf nur die Ihnen bekannte Telefonnummer der Bank oder suchen Sie diese selbst aus öffentlichen Telefonverzeichnissen heraus
  • Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie den leisesten Verdacht hegen, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte und verständigen Sie unverzüglich Ihre Bank
  • Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind: Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei