Autobauer aus Stuttgart: Baukasten statt Plattformen: Mercedes-Benz will Kosten senken

Mitarbeiter des Stuttgarter Autoherstellers Mercedes-Benz arbeiten in der Factory 56 im Mercedes-Benz Werk in Sindelfingen in der Fertigung am Band von Oberklasse- und Luxusfahrzeugen. Der Autobauer will die nächste Fahrzeug-Generation nach einem neuen Prinzip fertigen (Symbolfoto).
Bernd Weißbrod/dpa- Mercedes-Benz plant eine neue Fahrzeugarchitektur für die 2030er-Jahre.
- Künftig setzt der Konzern auf ein Baukastenprinzip statt mehrerer Plattformen.
- Module für Front, Heck, Seiten und Boden sollen je nach Größe kombiniert werden.
- Ziel ist es, Kosten zu senken, Effizienz zu steigern und die Produktion zu beschleunigen.
- Mercedes orientiert sich an Tesla und chinesischen Herstellern – auch Stellantis nutzt Ähnliches.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der Autobauer Mercedes-Benz will die nächste Fahrzeug-Generation nach einem neuen Prinzip fertigen. Mercedes arbeitet an der Produktarchitektur der nächsten Modellgeneration, die in den 2030er-Jahren auf den Markt kommen wird, wie das „Handelsblatt“ berichtet. Statt die Fahrzeuge wie bislang auf verschiedenen Produktionsplattformen zu bauen, will Mercedes künftig modularer fertigen.
Der Konzern will dem Bericht zufolge auf ein Baukastenprinzip setzen, bei dem Front-, Heck-, Seiten- und Bodenteile in separate Module zerlegt und je nach Fahrzeuggröße entsprechend gefertigt werden können. Ein Sprecher von Mercedes-Benz sagte: „Wir arbeiten da an einem sehr ambitionierten Zukunftsplan.“ Nähere Angaben machte er nicht.
Durch die modulare und skalierbare Herangehensweise braucht es perspektivisch für verschiedene Fahrzeuggrößen keine unterschiedlichen Plattformen mehr. Daher spricht das Management bei der künftigen Autogeneration auch von Tech-Stacks. Der Konzern will so die Kosten drücken, die Effizienz steigern und die Produktion beschleunigen.
Mercedes orientiert sich damit etwa am US-Hersteller Tesla und an chinesischen Autobauern, die ähnliche Konzepte haben. Auch die Opel-Mutter Stellantis setzt auf eine Einheitsplattform, auf der Fahrzeuge verschiedener Größen und mit unterschiedlichen Antriebsarten gebaut werden können. Derzeit baut Mercedes Autos auf mehreren Plattformen.