STN+STN+Architektur-Spaziergang Stuttgart
: 5 Stuttgarter Villen von Stars der Architektur – und ein Lost Place

Architektur to go: Diese kurze Route zu architektonisch herausragenden Gebäuden in der Stadt führt zu einem Lost Place und Super-Villen bekannte Architekten – mit Aussicht.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Unternehmerdomizil um 1900 von Albert Eitel, dem damaligen Star-Architekten für Villen in Stuttgart.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Vom Terrassenhaus unten geht es hinauf auf die Reihe der fünf Prachtvillen bis hinauf zur Karlshöhe.

    Imago/Arnulf Hettrich
  • In die Jahre gekommenes Terrassenhaus Humboldtstraße 3.

    Golombek
  • Die Balkons und Markisen hätten eine Auffrischung nötig.

    Golombek
  • Los geht es mit der Humboldtstraße 4, geplant von Lambert und Stahl Architekten mit . . .

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • . . . dem dominanten Turm am Steilhang.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Auch ansehnlich von der Seite: Villa Humboldtstraße 6, entworfen von Karl Hengerer.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Hausnummer 8 – Villa von Albert Eitel . . .

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • . . . mit sichtbarem Fachwerk und reich verziertem Balkon.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Die Humboldtstraße mit der Hausnummer 10 mit eckigem Erker und laubengangartigem Balkon, entworfen von dem Architektenduo Ludwig Eisenlohr und Carl Weigle. Auch die Böschungsmauer und das schmiedeeiserne Gitter stehen unter Denkmalschutz.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Humboldtstraße 12, entworfen von Albert Eitel. Heute ein Mehrfamilienhaus, einst eine Einfamilien-Prachtvilla.

    Golombek
  • Wie das Haus in der Humboldtstraße Nummer 12 wurde das Landhaus mit der Nummer 20 von dem Architekten Albert Eitel entworfen. Das repräsentative Wohnhaus entstand für seinen Vater Emil. Für den hatte er auch schon zehn Jahre zuvor die Villa Nummer 8 weiter unten entworfen.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Oben angekommen – geht es zum beliebten Biergarten auf der Karlshöhe, und . . .

    LICHTGUT
  • . . . die Aussicht auf Stuttgart ist auch grandios.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Der Fernsehturm ist ebenfalls in Sichtweite.

    LICHTGUT
  • Danach geht es ganz schön steil bergab: Willy-Reichert-Staffel.

    Golombek
  • Auf dem Rückweg in die Stadt könnte man dann noch bei der Hausnummer 24 nochmals stehenbleiben und . . .

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • . . . den reich verzierten Erker bewundern. Das Anwesen Villa Ostertag Siegle – mitsamt Lapidarium und Gartenwohnhaus von Julie von Siegle – ist ein von 1886 bis 1909 entstandenes Gemeinschaftswerk; es haben unter anderem Lambert und Stahl sowie Eitel und Steigleder daran gearbeitet. Neben der Villa Ostertag-Siegle in der Mörikestraße 24 legte Eitel für den Industriellen Carl von Ostertag-Siegle einen Park an, der sich an italienischen Terrassengärten der Renaissance orientierte. Aus der privaten Anlage . . .

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • . . . wurde nach dem Krieg 1950 das Lapidarium. Auch ein schöner Ausklang für den Spaziergang. Die Mörikestr. 24+24a bekam übrigens vom Land im Jahr 2023 Unterstützung für die Dach- und Fassadensanierung (118 270 Euro) für den Erhalt des Kulturdenkmals Anwesen Ostertag-Siegle (Sachgesamtheit) zugesichert. Geplant sind konservatorische und restauratorische Maßnahmen an der hochwertigen Natursteinfassade, sowie Maßnahmen an der Dachdeckung in Naturschiefer.

    Lichtgut/Christoph Schmidt
  • Wer die Straße wieder etwas hinaufgeht, biegt in die Adlerstraße ein und sieht dann die Else-Himmelheber-Staffel, benannt nach der Stuttgarter Widerstandskämpferin, die sich dem Naziregime entgegengestellt hatte und 1944 im KZ Dachau erschossen wurde.

    Golombek
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