STN+STN+Architektur-Spaziergang in Stuttgart
: Romantische Schwarzwaldhäuser mitten in der Stadt

Schindeln, mächtige Walmdächer, Gauben: Am Stuttgarter Killesberg findet sich eine kleine Ansammlung pittoresker Schwarzwaldhäuser. Der Spaziergang führt außerdem zu alten Arbeiterquartieren – und in eine ferne Welt.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Das im Schwarzwaldstil erbaute Haus im Birkendörfle in Stuttgart steht unter Denkmalschutz.

    Tomo Pavlovic
  • Birkendörfle 5 und rechts davon . . .

    Nicole Golombek
  • . . . und noch weiter oben hinter Bäumen und Büschen versteckt ist das Haus Nummer 7 im Birkendörfle.

    Nicole Golombek
  • Birkendörfle 10 (re.) und links Nummer 12, einst von Karl Hengerer bewohnt.

    Nicole Golombek
  • Die Skizze vom Architekten Karl Hengerer zum Haus Nummer 12 aus dem Jahr 1907.

    wikipedia/Hengerer
  • Erker und Balkon und Schindeln: Birkendörfle.

    Nicole Golombek
  • Unter Denkmalschutz steht das Haus Nummer 11 im Birkendörfle.

    Nicole Golombek
  • Noch ein Prachtbau (Nummer 19) im Birkendörfle mit Türmchen und Schindeln steil am Hang mit toller Aussicht.

    Nicole Golombek
  • Ursprünglicher Plan des Birkendörfles mit den Hausnummern 1-22, viele Häuser sind nicht erhalten.

    Wikimedia commons
  • Alte Ansicht des Birkendörfles Stuttgart, links Nr. 14, Mitte Nr. 16, rechts Nr. 18 und 20. Im Haus Nummer 16 war die Kunstmalerin Else Raydt (1883-1931) laut Adressbuch im ersten Stock des Hauses im Jahr 1913 gemeldet. 1894 zog ihre Familie nach Stuttgart, 1915 zog die Malerin nach Magdeburg.

    Wikimedia commons
  • Weitere historische Ansicht, straßenabwärts gesehen.

    wikimedia
  • Wohnhäuser für damalige Gutverdiener in der Steil abschüssigen Straße. Erbaut wurden sie von 1907-1911.

    wikimedia
  • Der Chinesische Garten in der Panoramastraße 33 führt in eine fernöstliche Welt.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Die Pavillon-Architektur in der Panoramastraße ist absolut einen Besuch wert.

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  • Asiatische Schönheit in Stuttgart. Der Garten hat stets bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Kaisemer-Stäffele führen ins kaum mehr erhaltene Postdörfle.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Blick von der Sackgasse die Kaisemer-Treppe hinauf. Zwar nicht so herrschaftlich wie das Birkendörfle, aber auch nur Anliegerverkehr gibt es hier.

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  • Noch erhalten sind diese Gebäude des Postdörfles an der Heilbronner Straße . . .

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  • . . . und verbunden sind die zwei Häuser durch einen Neubau – dem Eingang zu dem Hotel. In den ehemaligen Wohnungen von Postangestellten logieren nun Gäste.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Links vom Neubau findet sich das andere noch erhaltene Gebäude im historisierenden Neo-Renaissance-Stil.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Noch deutlich weniger besiedelt als heute: Postdörfle, 1872. Vorn: Heilbronner Straße, links: Im Kaisemer, rechts: Vordernbergstraße. 1869 bis 1871 wurde das Dörfle für „niedere“ Post- und Eisenbahnbedienstete errichtet. Das Hanggelände wurde durch sieben Terrassen mit 21 zeilenweise angeordneten, dreistöckigen Wohngebäuden erschlossen, die an Mietetagenhäuser erinnerten.

    wikimedia
  • Geht man am Hotel entlang und wieder die Straße hinauf, kommt man auf einen kleinen Platz mit Bäumen, drumherum gruppiert Häuser aus verschiedenen Zeiten.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Viele Mehrfamilienhäuser wurden nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut – nicht alle sind schon saniert oder durch Neubauten ersetzt.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Kommt man vom Postdörfle auf die Birkenwaldstraße, sieht man das denkmalgeschützte Gotteshaus. Es ist . . .

    NG
  • . . . die Erlöserkirche, entworfen von dem einflussreichen Architekten Theodor Fischer.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Schön trutzig wirkt die im Krieg beschädigte, danach wieder aufgebaute evangelische Erlöserkirche.

    Golombek
  • Anders als das im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörte Postdörfle ist das Tunzhofer Arbeiterviertel in der Türlen-/Tunzhoferstraße . . .

    Golombek
  • . . . erhalten geblieben, damals mit hygienisch fortschrittlichen Einbauten, inzwischen saniert und. . .

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  • . . . auf der Rückseite in Richtung Innenhof mit Balkons an den Backsteinhäusern.

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  • Die Arbeitersiedlung an der Ecke Türlen-Tunzhofer Straße.

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  • Zwar war das Quartier für einfache Leute geplant, der Architekt legte dennoch Wert auf einen auch ästhetischen Bau – sichtbares Fachwerk im Dachgeschoss . . .

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  • . . . und einer hübsch verzierten Steinmetzarbeit mit Rosette und Rössle an der Fassade – das Ensemble ist ja damals von der Stadt gebaut worden.

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