Seit 40 Jahren verkauft das Wühli in Schorndorf Secondhand-Kleider. Hatten sich die Kunden in der Anfangszeit durch einen Riesenhaufen Klamotten gegraben, beschränkt sich das hemmungslose Baggern heute auf quadratische Schütten.
Vom Abiturienten zum Geschäftsführer: Nicolai Kraus kann sich keinen besseren Job vorstellen, als Secondhand-Ware an die Frau oder den Mann zu bringen.
Gottfried Stoppel
Damit das gleich mal klar ist.
Judith A. Sägesser/Judith A. Sägesser
Ansonsten geht es im Wühli freundlich und familiär zu. Kaffee ist umsonst, einzunehmen beispielsweise in der gemütlichen Sitzecke.
Judith A. Sägesser/Judith A. Sägesser
Wer will, kann hier mit Einkaufswagen shoppen. Und das machen manche...
Judith A. Sägesser/Judith A. Sägesser
In den Kabinen gehen die gefundenen Schätze noch einmal durchs Auswahlsieb.
Judith A. Sägesser/Judith A. Sägesser
Was dann endgültig einen neuen Besitzer findet, landet auf der Waage; bei der Wühlware wird nach Gewicht abgerechnet.
Judith A. Sägesser/Judith A. Sägesser
Es gibt aber auch Hängeware aus zweiter Hand, sie ist teurer als die Kleider aus den Schütten.
Judith A. Sägesser/Judith A. Sägesser
Wer will, kann vor dem Einkauf seine Altkleider in die Wühli-Container stopfen.