Freilufttheater im Freithof: Über 70 Backnanger bringen Shakespeares Sommernachtstraum auf die Bühne

Laienschauspielerinnen und -schauspieler jeden Alters verwandeln den Freithof in eine magische Bühne voller Musik, Zauber und Theaterleidenschaft.
Alexander BecherBacknang verwandelt sich im Juli in eine stimmungsvolle Freiluftbühne für einen Klassiker der Weltliteratur: Im Freithof hinter der Stiftskirche zeigt die Bürgerbühne Backnang William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ – begleitet vom Kammerchor der Stiftskirche und einem eigens gegründeten Orchester der Jugendmusik- und Kunstschule. Premiere ist am Samstag, 12. Juli, um 20.30 Uhr. Insgesamt sind acht Aufführungen geplant. Die Dauer des Bühnenstücks beträgt etwa zweieinhalb Stunden inklusive Pause.
Backnanger Bürgerbühne inszeniert mit Chor und Orchester
Die Produktion ist ein gemeinsames Projekt des Bandhaus Theaters, der Backnanger Bürgerbühne, der Jugendmusik- und Kunstschule sowie der Evangelischen Stiftskirchengemeinde. Regie führt Juliane Putzmann, die seit 2013 das Bandhaus Theater prägt. Die Produktionsleitung liegt bei Jakob Dambacher-Walesch, der auch für den Bühnenbildbau verantwortlich ist. Die musikalische Leitung übernimmt Pia Sophie Stahl, das Bühnenbild stammt von Manuel Kolip. Mit dabei sind Laienschauspielerinnen und -schauspieler jeden Alters, viele aus Backnang und Umgebung.

Zwei verzauberte Liebhaber werben um dieselbe Frau – Szene aus Ein Sommernachtstraum im Freithof Backnang.
Foto: Alexander BecherShakespeares Komödie über Liebesverwirrungen, magische Verwechslungen und die Macht der Fantasie entfaltet im nächtlichen Freithof ihren besonderen Zauber. Feen, Handwerker, adlige Paare und der berühmte Puck bevölkern die poetische Szenerie – getragen von live gespielter Musik aus Klassik und Pop.
Theaterabend als Fest der Kultur in Backnang
Oberbürgermeister Maximilian Friedrich würdigt die Produktion als ein Stück gelebte Stadtkultur: „Möge dieser Sommerabend ein Fest der Fantasie sein – ein Ort des Staunens, des gemeinsamen Erlebens und der Erinnerung daran, wie reich eine Stadt ist, die Kultur atmet.“
