Brand in Waiblingen
: Wohnhaus in Gewerbegebiet zerstört

Ein Wohnhaus am Schüttelgrabenring im Waiblinger Gewerbegebiet Eisental ist am Sonntag bei einem Brand den Flammen zum Opfer gefallen. Drei Stunden brauchte die Feuerwehr, bis der Brand endgültig gelöscht war.
Von
Oliver Hillinger
Rems Murr Kreis
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  • Die Flammen schlagen aus dem Dach des Wohnhauses am Schüttelgrabenring, das bei einem Brand völlig zerstört wurde.

    Gottfried Stoppel
  • In diesem Haus ist am Samstag ein Brand ausgebrochen.

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  • Das Wohnhaus, das sich im Hof einer teppichfirma befindet, ...

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  • ... stand in hellen Flammen.

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  • Zeugen sagen aus, in dem Gebäude ...

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  • ... habe es eine Art Verpuffung gegeben.

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  • Verletzt wurde zum Glück niemand.

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  • Das Haus ist wohl nicht mehr bewohnbar.

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Waiblingen - Eine große Rauchwolke über dem Waiblinger Gewerbegebiet Eisental hat am Sonntagnachmittag zahlreiche Schaulustige angelockt. Gegen 15.30 Uhr war gemeldet worden, dass ein Wohnhaus, das sich im Hinterhof einer Teppichhandelsfirma in der Straße Schüttelgrabenring befindet, in helllichten Flammen stand. Laut der Polizei könnte der Sachschaden am Gebäude 500 000 Euro betragen. Verletzt wurde niemand. Die Bewohner hätten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht mehr im Gebäude befunden, teilt die Polizei mit. Der Hauseigentümer befand sich laut der Polizei beim Ausbruch des Brandes in der angrenzenden Garage.

Es habe in dem Gebäude auch eine Art Verpuffung gegeben, berichtet die Polizei weiter. Inwiefern diese als Brandursache infrage komme, könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilt werden. Immer wieder loderten die Flammen auf, immer wieder musste die Feuerwehr von der Drehleiter aus die Brandnester massiv mit Wasser bekämpfen. Erst gegen 18.30 Uhr war der Brand gelöscht. Die Ruine ist wegen Einsturzgefahr zurzeit nicht betretbar.

Die Brandbekämpfer versuchten zudem, die umliegenden Gewerbegebäude zu schützen, welche sich in unmittelbarer Nähe des brennenden Hauses befinden. Laut den Angaben der Polizei waren 65 Mann der Waiblinger Feuerwehr mit 14 Fahrzeugen zum Brandort angerückt. Die Straße wurde gesperrt. Die Schaulustigen konnten von einer parallel verlaufenden Straße aus beobachten, wie aus dem Gebäude immer wieder Flammen züngelten und die Feuerwehrleute das Dach abdeckten, um besser löschen zu können. Die Rauchwolke war am Sonntagnachmittag sogar von der Bundesstraße 14 und den benachbarten Orten aus zu sehen.

Die Ursache des Feuers sei noch unklar, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes seien jedoch ebenfalls am Brandort präsent gewesen und würden im Laufe des Montags weitere Ermittlungen zur möglichen Brandursache aufnehmen, erklärte ein Polizeisprecher am Abend.