Kernen-Rommelshausen
: Psychisch verwirrter Mann löst Großeinsatz aus

Am Mittwoch gab es am Bahnhof von Kernen-Rommelshausen einen Polizeieinsatz. Die Meldung über einen Bewaffneten stellt sich nach einer Weile als Fehlalarm heraus.
Von
Phillip Weingand
Kernen im Remstal
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Einsatz Kernen-Rommelshausen

Einsatz Kernen-Rommelshausen

Kevin Lermer / blaulichtzentrale.de
  • Polizei durchsucht den Bahnhof Kernen-Rommelshausen nach einer bewaffnet gemeldeten Person.
  • Nach einem Notruf rückten mehrere Streifenwagen aus – Einsatz läuft seit Mittwochmittag.
  • Laut Polizei könnte die gesuchte Person eine Pistole bei sich tragen.
  • Bislang gab es keine Verletzten. Die Bevölkerung soll den Bereich weiträumig meiden.
  • Weitere Informationen folgen, sobald sie vorliegen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein größerer Polizeieinsatz am Bahnhof Kernen-Rommelshausen (Rems-Murr-Kreis) hat sich am Mittwoch im Nachhinein als Fehlalarm herausgestellt. Wie das Polizeipräsidium Aalen mitteilte, war gegen 10.15 Uhr eine Person mit einer Pistole am Bahnhof gemeldet worden. Daraufhin leitete die Polizei sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein.

Die ersten Warnungen fielen deutlich aus: Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, den Bereich weiträumig zu meiden. Am Bahnhof gab es Lautsprecherdurchsagen, die vor einer bewaffneten Person warnten. Zugtüren blieben dort zeitweise geschlossen. Zudem wurde die Bahnstrecke zwischen Waiblingen und Endersbach gesperrt. Auf der S-Bahn-Linie S2 kam es zu Verspätungen und Zugausfällen, ein Ersatzverkehr wurde eingerichtet. Schwer bewaffnete Polizisten durchkämmten das Gelände.

Kurz nach 12 Uhr nahmen Einsatzkräfte im Zentrum für Psychiatrie in Winnenden einen 31 Jahre alten Mann fest. Nach aktuellem Stand hatte er selbst per Notruf angekündigt, mit einer Pistole am Bahnhof zu sein. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann jedoch weder am Bahnhof noch hatte er eine Pistole bei sich. Die Polizei geht davon aus, dass die Angaben frei erfunden waren.

Den Ermittlern zufolge befand sich der 31-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand. Für die Öffentlichkeit habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, teilte die Polizei mit. Der Vorfall zog dennoch spürbare Folgen für Reisende und Pendler nach sich.