STN+STN+Spannender Nachlass für Bietigheimer Stadtmuseum
: Tante Martas abenteuerliches Leben

Marta Richter war Kammerjungfer bei dem Diplomaten Wilhelm Solf und seiner Frau Hanna, die in die Geschichte des NS-Widerstands einging. Mit Hanna Solf kam Marta Richter sogar in Gestapo-Haft.
Von
Susanne Mathes
Ludwigsburg
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  • Marta Richter (Mitte) mit Otto Isao Solf in Japan um das Jahr 1926.

    factum/Andreas Weise
  • „Kammerjungfer der Gemahlin des deutschen Geschäftsträgers für Japan Exzellenz Solf“: Marta Richters Ministerialpass aus dem Jahr 1920.

    Foto: Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen
  • „Good for the journey to Japan“: Marta Richters fast 100 Jahre altes Reisedokument.

    Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen
  • Marta Richter auf dem Balkon der deutschen Botschaft in Tokio.

    Foto: Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen
  • Hanna Solf in der deutschen Botschaft in Tokio mit ihren vier Kindern.

    Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen, Repro: factum/Andreas Weise
  • Eine Biografie über ihren Vater Wilhelm Solf widmeten dessen „dankbare Kinder“ Marta mit diesen Zeilen. Otto Solf und Marta Richter sprachen einander zeitlebens vertraulich mit „Otto-chan“ und „Marta-san“ an.

    Foto: factum/Andreas Weise
  • „Schade, dass Marta kein Tagebuch geschrieben hat“, bedauert ihre Großnichte, die pensionierte Lehrerin Erika Beyreuther. Hier ein Foto aus Martas japanischen Jahren.

    Foto: Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen
  • Japanisch gewandet: Der kleine Otto Isao Solf, dem Marta Richter ganz besonders nahe stand, Mitte 1920.

    Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen, Repro: factum/Andreas Weise
  • Hanna Solf im Wohnzimmer in Tokio.

    Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen, Repro: factum/Andreas Weise
  • Japanische Weihnacht im Botschafterhaus Solf.

    Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen, Repro: factum/Andreas Weise
  • Bietigheim-Bissingens Oberbürgermeister Jürgen Kessing freut sich, dass die Schenkung von Erika Beyreuther (rechts) die Japan-Sammlung des Stadtmuseums bereichert. Denn die Städtepartnerschaft zwischen Bietigheim-Bissingen und dem japanischen Kusatsu zählt zu den ältesten in Deutschland.

    Foto: factum/Andreas Weise
  • Catharina Raible, Leiterin des Stadtmuseums Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen, mit einer Teekanne aus dem Nachlass von Marta Richter. Die Kanne kommt demnächst in einer Ausstellung rund um den Tee zur Geltung.

    Foto: factum/Andreas Weise
  • Ein Päckchen mit gefalteten Glücksbringern für „Marta-san“ – jetzt ist es im Besitz des Museums im Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen.

    Foto: factum/Andreas Weise
  • Marta Richter (rechts) bleib den Solfs ihr Leben lang eng verbunden.

    Foto: Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen
  • Gezeichnet: Hanna Solf in späteren Jahren. Auf der Rückseite des Fotos steht handschriftlich vermerkt: „Frau Hanna Solf nach Gestapo-Gefängnissen und KZ Sachsenhausen und Ravensbrück“.

    Foto: Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen
  • Marta Richter als alte Frau – mit Hundchen aus der Solf-Dynastie.

    Foto: Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen
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