STN+STN+Schillerarchiv Marbach in der NS-Zeit
: „Die Nazis suchten Autoren, um sie zu missbrauchen“

Wie stark hat der Marbacher Archivar und Schriftsteller Helmut Paulus mit den Nationalsozialisten paktiert? Diese Frage beschäftigt seinen 82 Jahre alten Neffen Ulrich Ott, der früher die Institute auf der Schillerhöhe leitete.
Von
Oliver Schaewen
Ludwigsburg
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  • Die Nationalsozialisten marschieren an Schillers Geburtstag am 10. November 1934 vor dem Schiller-Nationalmuseum in Marbach auf.

    DLA/Archiv
  • Helmut Paulus hat auch Gedichte geschrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er als „Mitläufer“ eingestuft, verlor jedoch seine Anstellung am Marbacher Literaturarchiv und wanderte 1952 in USA aus, wo er 1975 starb.

    privat
  • Helmut Paulus (Vierter von links) bei einer Tagung 1940. In den Jahren 1924/25 lebte der 1900 in Genkingen auf der schwäbischen Alb geborene Paulus bei Verwandten im damaligen Palästina. Zuvor hatte der Pfarrerssohn in Ludwigsburg eine Ausbildung zum Buchhändler gemacht.

    F. Stierfer
  • Der japanische Botschafter Oshima besuchte 1942 das Schiller-Nationalmuseum in Marbach mit dem Leiter Georg Schmückle (neben ihm). Repro-Druck aus „Das bunte Blatt“, 19. Jg. Nr. 27, vom 08.07.1942

     
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