Ludwigsburg-Montbéliard
: Neue Online-Ausstellung zur ersten deutsch-französischen Städtepartnerschaft

Seit 76 Jahren sind Ludwigsburg und Montbéliard verpartnert. Die lange Verbindung wird jetzt digital veranschaulicht.
Von
Andreas Hennings
Ludwigsburg
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André Boillat (rechts), auf Seiten Montbéliards Organisator des ersten Fußballspiels 1952, mit einer französischen Jugendmannschaft aus Montbéliard 1972 in Hoheneck.

André Boillat (rechts), auf Seiten Montbéliards Organisator des ersten Fußballspiels 1952, mit einer französischen Jugendmannschaft aus Montbéliard 1972 in Hoheneck.

Archives municipales Montbéliard
  • Virtuelle Ausstellung zeigt die Entwicklung der Partnerschaft Ludwigsburg–Montbéliard.
  • Das dfi erstellt sie anlässlich des 75-jährigen Jubiläums und stellt sie kostenlos online.
  • Dokumente, Reden und Zeitungsartikel belegen das Miteinander seit dem Beginn der Partnerschaft.
  • Interviews geben Einblicke: frühere Bürgermeister, Lehrkräfte und Mitorganisatoren kommen zu Wort.
  • Sport, Musik und Schüleraustausch prägen die Verbindung – abrufbar unter www.dfi.de/ausstellung-ludwigsburg-montbeliard.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ludwigsburg und Montbéliard haben vergangenes Jahr das 75-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft bei zahlreichen Veranstaltungen und Begegnungen gefeiert. Das Deutsch-Französische Institut (dfi) hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, eine virtuelle Ausstellung zu erstellen, die die Entwicklung dieser ersten Verbindung zwischen einer deutschen und einer französischen Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg nachzeichnet.

Sie zeigt laut einer Mitteilung des dfi, wie die Bürger beider Städte einander mit ihren vielseitigen Aktivitäten ermöglicht haben, und weiterhin ermöglichen, zu erleben, was Völkerverständigung bedeutet: Einander zu kennen, einander zu verstehen, die Sorgen des anderen zu teilen. Seit dem Beginn der Partnerschaft wurden zahlreiche Sportwettkämpfe freundschaftlich gegeneinander ausgetragen, gemeinsame Konzerte gespielt, haben Tausende Austauschschüler den Schulalltag im jeweils anderen Land kennengelernt.

Mitorganisatoren kommen zu Wort

Wie sich dieses Miteinander im Lauf der Jahrzehnte entwickelt hat, belegen Exponate wie amtliche Dokumente, Reden oder auch zahlreiche Zeitungsartikel, deren Nutzung unter anderem die Stuttgarter Zeitung genehmigt hat. Ergänzt werden die Dokumente durch Interviews mit Frauen und Männern aus beiden Städten, die sich in verschiedenen Rollen zu verschiedenen Zeiten für die Partnerschaft engagiert haben.

Zum ersten Fußballspiel zwischen einer deutschen und französischen Jugendmannschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, das an Weihnachten 1952 in Ludwigsburg stattfand, äußert sich Brigitte Kiesel, die Tochter von Richard Leibersberger, der als Funktionär der SpVgg 07 Ludwigsburg diese Begegnung mitorganisiert hatte und über Jahrzehnte den Austausch mit dem FC Sochaux-Montbéliard pflegte. Zu Wort kommen die ehemaligen Bürgermeister Otfried Ulshöfer und Louis Souvet, drei Lehrkräfte, die den Schüleraustausch seit den 1970er-Jahren mitaufgebaut haben, oder auch Jean-Claude Voisin, der als Partnerschaftsbeauftragter Montbéliards zwischen 1976 und 1995 dazu beitrug, die Partnerschaft zu modernisieren.

Die Ausstellung ist kostenfrei

Die Ausstellung zeigt zudem Aufnahmen von Gesprächen mit Vertretern des Musikvereins Ludwigsburg-Oßweil, der Stadtkapelle Ludwigsburg, der Radweginitiative Ludwigsburg, der evangelischen Kirche Ludwigsburg und zwei Lehrkräften, die Schüleraustausche organisieren. Sie alle haben sich im Lauf des Jubiläumsjahres für die Städtepartnerschaft eingesetzt.

Die virtuelle Ausstellung ist kostenlos zugänglich auf www.dfi.de/ausstellung-ludwigsburg-montbeliard.