Letzter Stream in Ludwigsburg: Adam Wolke klagte bei Kürbisausstellung über gesundheitliche Beschwerden

Adam Wolke im Schloss in Ludwigsburg
Screenshot/Twitch/SkylineTVlive- Influencer Adam Wolke („SkylineTV“) streamte zuletzt bei der Kürbisausstellung in Ludwigsburg.
- Er berichtete dort von starken Kopfschmerzen, Sehstörungen und einem Gefühl wie betrunken.
- Kurz darauf starb er an einer Hirnblutung durch ein geplatztes Aneurysma – die Community reagierte bestürzt.
- Ein Neurologe hielt einen Zusammenhang mit einer kurz zuvor erfolgten Augen-Laser-OP für unwahrscheinlich.
- Wolke galt als IRL-Streaming-Pionier; der Europa-Park-Stream mit Kollegen wurde sein letzter.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der verstorbene Streamer Adam Wolke alias „SkylineTV“ hat einen seiner letzten Streams in der Region Stuttgart gefilmt. Ende September hatte der 38-Jährige seine Zuschauer mitgenommen zur Kürbissausstellung ins Residenzschloss nach Ludwigsburg. Was damals noch niemand wusste: Es sollte sein letzter Livestream auf dem eigenen Kanal werden.
Am 18. Oktober starb Wolke an einer Hinrblutung, die ein geplatztes Aneurymsam verursacht hatte. Unter Fans und in der Streaming-Community löste sein unerwarteter Tod Bestürzung aus. Wolke sprach in dem Stream, der nach wie vor auf seinem Kanal auf der Plattform Twitch abrufbar ist, von körperlichen Beschwerden und seinem gesundheitlichen Zustand.
Kurz vor seinem Tod: SkylineTV in der Region Stuttgart unterwegs
Unter anderem berichtete er vor dem Ludwigsburger Schloss von „asozialen Kopfschmerzen“ und einer „schmerzlosen Migräne“ am Abend vor der Aufnahme. Auch plagte ihn eine Sehstörungen: „Ich habe so schwarze Flecken gehabt. (…) Ich habe die Sachen gesehen, aber es war trotzdem irgendwie so mit Flecken“, sagt Wolke. Als er sich hingelegt habe, habe er sich „gefühlt wie besoffen“ – dabei habe er keinen Alkohol konsumiert.
Am Tag des Streams aus Ludwigsburg sei alles „wieder in Ordnung“ gewesen, so Wolke, „außer dass ich halt mega kaputt bin.“ Wolke spekulierte auch über einen Zusammenhang mit einer Augen-Laser-OP, der er sich rund zwei Wochen vorher unterzogen hatte. Außerdem sei er längere Zeit hellem Licht ausgesetzt gewesen.
Wolke galt als Pionier des Streamings
Waren die Symptome erste Anzeichen für die Erkrankung Wolkes? Die „Bild“ zitiert einen Neurologen, der das für unwahrscheinlich hält. „Ohne den Fall und die Akte im Detail zu kennen, halte ich hier einen Zusammenhang für nicht wahrscheinlich“, sagte Christoph Kleinschnitz vom Uniklinikum in Essen.
Adam Wolke hatte 2013 mit mobilen Livestreams begonnen, in der Szene galt er als als Pionier des sogenannten „In Real Life“-Streamings (kurz: IRL), bei dem Streamer ihren Alltag oder Unternehmungen außerhalb klassischer Gaming-Formate live im Internet übertragen. Mit den erfolgreichsten Streamern Deutschlands war er regelmäßig in verschiedenen Formaten zu sehen.
Von der Kürbisausstellung zeigte sich Wolke mäßig begeistert, vom Residenzschloss in Ludwigsburg hingegen schon. Die Stadt sehe aus „wie eine Filmstadt“, so sein Urteil. „Man müsste halt die Autos verbannen.“ Die letzte Sequenz, die Wolke auf einer Bank am Rande des Märchengartens zeigt, wie er sich von seinen Followern „bis zum nächsten Mal“ verabschiedet, wurde inzwischen auf den sozialen Netzwerken vielfach geteilt.
Sein Abstecher in der Barockstadt war mehr oder weniger Zufall, eigentlich war der 38-Jährige auf dem Weg in den Europa-Park. Der Stream dort, an dem mehrere deutsche Streaming-Größen beteiligt waren und bei dem Adam Wolke vor allem hinter der Kamera zu finden war, sollte tatsächlich sein letzter sein.
