Wo vor 40 Jahren das Grab des Hochdorfer Keltenfürsten mit seinen grandiosen Beigaben geborgen wurde, gab die energiegeladene Simone Stork seit 2003 das faszinierende Erbe seiner Epoche weiter. Jetzt hört die Leiterin des Keltenmuseums auf.
„Unser Job ist es, die stumme Sprache der Objekte zu übersetzen“, lautet Simone Storks Credo.
Die scheidende Museumsleiterin Simone Stork in ihrer Wirkungsstätte.
Foto: factum/Simon Granville
Wo heute das Museum steht, befand sich einst eine frühkeltische Siedlung aus der Zeit des 5. bis 4. Jahrhunderts vor Christus. Fundstücke aus der Ausgrabung sind im Museum zu sehen. Auf dessen Freigelände steht heute der Nachbau eines keltischen Gehöfts.
Foto: factum/Simon Granville
Trägerin des Keltenmuseums ist die Gemeinde Eberdingen – keine Selbstverständlichkeit.
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Simone Stork auf dem Freigelände des Keltenmuseums.
Foto: factum/Simon Granville
Die Dauerausstellung wird immer wieder durch Sonderschauen ergänzt.
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So sah das Fürstengrab mit seinen bewunderungswürdigen, kunstvollen Beigaben aus. Die Originale stehen heute im Landesmuseum Stuttgart.
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Nicht für den Lastentransport, sondern für Repräsentationszwecke gedacht: der Prunkwagen des Keltenfürsten.
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Faserige Hinterlassenschaft.
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Immer wieder kann man im Museum bei Workshops und Vorführungen einen Eindruck davon gewinnen, welche handwerklichen Fertigkeiten die Kelten besaßen.