Internationaler Austausch
: Klinik Markgröningen bringt Knie-Experten aus aller Welt zusammen

Bei dem Kongress in Stuttgart haben sich mehr als 100 Ärzte aus drei Kontinenten unter anderem über aktuelle Behandlungsverfahren ausgetauscht.
Von
Andreas Hennings
Markgröningen/Stuttgart
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Knie-Experten beim Treffen in Stuttgart

Die Ärzte beim Treffen in Stuttgart

RKH
  • Fachkongress in Stuttgart: 119 Ärztinnen und Ärzte aus 29 Ländern diskutierten Kniebehandlung.
  • Die RKH Orthopädische Klinik Markgröningen leitete, verantwortlich war Prof. Dr. Philipp Schuster.
  • Fokus lag auf komplexen Knieverletzungen – das Gelenk wird als Ganzes betrachtet.
  • Workshops, Vorträge und live übertragene OPs vertieften Verfahren und Fallbesprechungen.
  • Erkenntnisse sollen direkt in moderne Konzepte einfließen und Patientinnen vor Ort nutzen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wenn das Kreuzband reißt, das Knie nach einer Sportverletzung instabil bleibt oder Fehlstellungen langfristig Schmerzen und eine frühzeitige Arthrose verursachen, wünschen sich Betroffene vor allem eines: wieder mobil zu werden und das eigene Gelenk möglichst lange zu erhalten. Mit diesen Fragen beschäftigten sich jüngst Knie-Spezialisten bei einem Fachkongress in Stuttgart. 119 Ärzte aus 29 Ländern und drei Kontinenten kamen zusammen, um Entwicklungen und Behandlungskonzepte zu diskutieren. Das teilt die Klinikbetreiberin RKH hat.

Die wissenschaftliche Leitung lag bei Prof. Dr. Philipp Schuster, leitender Arzt der Klinik für Sportorthopädie und spezielle Gelenkchirurgie der RKH Orthopädischen Klinik in Markgröningen (OKM). „Unser Ziel ist es, Verletzungen und Fehlstellungen so zu behandeln, dass Patientinnen und Patienten ihre natürliche Gelenkfunktion möglichst langfristig erhalten können“, erläutert er. Der intensive Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt helfe dabei, neue Erkenntnisse schnell in die Behandlungspraxis zu übertragen.

Kniegelenk wird immer mehr als Ganzes gesehen

Im Mittelpunkt standen Verfahren zur Behandlung komplexer Knieverletzungen. Dabei geht es zunehmend nicht mehr nur um einzelne verletzte Strukturen wie ein gerissenes Kreuzband. Vielmehr betrachten Spezialisten das Kniegelenk als Ganzes. Auch die Stellung der Knochen, die Belastungsverhältnisse im Gelenk sowie der Zustand von Menisken und Knorpel spielen eine wichtige Rolle für den langfristigen Behandlungserfolg.

Neben Vorträgen standen Workshops und live übertragene OPs auf dem Programm. Die Teilnehmenden diskutierten Behandlungsfälle und tauschten Erfahrungen aus ihren jeweiligen Gesundheitssystem aus. Die Erkenntnisse aus dem internationalen Austausch sollen unmittelbar in die Weiterentwicklung moderner Behandlungskonzepte einfließen und damit auch Patienten in der Region zugute kommen.