Gefahr für Hunde und Wildtiere: Wurde am Bietigheimer Forst mehrfach Rattengift verstreut?

Nur noch sachkundige Personen und professionelle Schädlingsbekämpfer dürfen Rattengift ausbringen (Symbolbild).
Julian Stratenschulte/picture alliance/dpa- Verdacht auf Giftköder am Bietigheimer Forst: Polizei ermittelt zu rosafarbenem Granulat.
- Mehrere Personen meldeten Funde am ersten Parkplatz zwischen Ingersheim und Bietigheim-Bissingen.
- Die Substanz könnte Ratten- und Mäusegift sein, sichergestellte Proben liegen vor.
- Privatpersonen dürfen klassisches Rattengift nicht ausbringen – Gefahr für Hunde und Wildtiere.
- Hinweise an die Polizei Ludwigsburg: 07142/4050 oder ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unbekannte haben am Waldrand bei Bietigheim-Bissingen möglicherweise Rattengift ausgelegt. Diesem Verdacht geht jedenfalls der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg derzeit nach. Mehrere Personen hatten in der letzten Augustwoche am ersten Parkplatz des Bietigheimer Forsts zwischen Ingersheim und Bietigheim-Bissingen am Fuße eines Baumes ein rosafarbenes Granulat entdeckt und gemeldet.
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge könnte es sich bei der sichergestellten Substanz um ein Ratten- und Mäusegift handeln. Zum einen ist das Ausbringen von klassischem Rattengift durch Privatpersonen in Deutschland gesetzlich verboten. Zum anderen birgt das Auslegen von Gift in der freien Natur extreme Gefahren für Hunde, Wildtiere und geschützte Greifvögel.
Zeugen, denen in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges aufgefallen ist oder die anderweitig Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07142/4050 oder unter der E-Mail ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de bei der Polizei zu melden.
