Feuerwehreinsatz: Dachgeschoss in Marbach steht in Flammen – Haus unbewohnbar

Das Haus in der Schwabstraße ist unbewohnbar.
Julia Amrhein- In Marbach brannte am Montagnachmittag ein Dachgeschoss in der Schwabstraße.
- Die Feuerwehr löschte den Vollbrand nach etwa einer Dreiviertelstunde.
- Eine Person galt kurzzeitig als vermisst – sie war nicht im Gebäude.
- Zwei Menschen kamen vorsorglich ins Krankenhaus, niemand blieb im Haus.
- Das Gebäude ist unbewohnbar, Schaden wohl im sechsstelligen Eurobereich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Schwabstraße in Marbach am Neckar ist am Montagnachmittag ein Feuer im Dachgeschoss eines Wohnhauses ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr kurz vor 16 Uhr schlugen bereits Flammen aus den Dachfenstern. Das Dachgeschoss stand in Vollbrand.
Nach ersten Angaben wurde bei Ankunft der Einsatzkräfte eine Person vermisst. Mit der Absicht, die Person aus den Flammen zu retten, ging die Feuerwehr sowohl über das Treppenhaus im Innenangriff als auch über eine Drehleiter von außen gegen das Feuer vor. Die Hitze und die starke Rauchentwicklung bedeuteten für die Einsatzkräfte eine erhebliche Belastung, so Feuerwehrkommandant Alexander Schroth.
Nach etwa einer Dreiviertelstunde war der Brand gelöscht. Zwischenzeitlich hatte sich zudem herausgestellt, dass sich doch keine Person mehr im Gebäude befand. Der vermisste Bewohner der Dachgeschoßwohnung hatte sich außer Haus aufgehalten und war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause. Die Bewohner der übrigen Wohnungen konnten das Haus selbstständig verlassen. Zwei Personen wurden zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht.
Bürgermeister sucht nach Unterkunft
Die betroffene Wohnung im Dachgeschoss brannte vollständig aus. Wegen der erheblichen Rauch- und Wasserschäden ist allerdings das gesamte Gebäude derzeit nicht bewohnbar. In der Nachbarschaft war der Brandgeruch deutlich wahrnehmbar.
Neben der Feuerwehr Marbach waren auch Kreisbrandmeister Andy Dorroch und Bürgermeister Jan Trost vor Ort. Trost bemühte sich am Montagnachmittag um eine Unterkunft für die betroffenen Bewohner, die nicht anderweitig bei Angehörigen unterkommen konnten.
Die Kriminalpolizei hat erste Maßnahmen zur Beweissicherung eingeleitet. Zur Brandursache gibt es bislang keine Angaben. Der entstandene Schaden wird nach ersten Einschätzungen im sechsstelligen Eurobereich liegen.
