Engelbergtunnel bei Leonberg
: Vollsperrung beendet: Eine Spur der A81 Richtung Karlsruhe jetzt wieder offen

Im Engelbergtunnel bei Leonberg ist eine Spur der A81 Richtung Karlsruhe nach mehr als zwei Wochen Sperrung wieder geöffnet. Wann die weiteren Fahrstreifen folgen, ist noch offen.
Von
Marius Venturini
Ludwigsburg
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  • Grünes Licht, zumindest für eine Spur: Die Weströhre des Engelbergtunnels war nach dem Lkw-Brand am 3. März mehr als zwei Wochen lang gesperrt – eine Fahrbahn wurde am Donnerstagnachmittag wieder geöffnet.

     
  • Der Verkehr fließt wieder: Eine Spur durch die Weströhre des Engelbergtunnels ist wieder frei.

    Simon Granville
  • Etwas Erleichterung: Seit Donnerstagmittag ist eine Spur durch die Weströhre wieder offen.

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  • Beobachter: Einsatzkräfte und Mitarbeitende der Autobahn GmbH sehen gebannt zu.

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  • Spritzbeton: Die Weströhre des Engelbergtunnels hat eine neue Innenverkleidung bekommen.

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  • Zerstörung: Der Lkw-Brand vom 3. März hat Spuren hinterlassen.

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  • Lkw und Autos: Die Spur durch die Weströhre ist für alle geöffnet.

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  • Verkehr: Jetzt rollen auch Laster wieder durch die Weströhre.

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  • Kurz vor der Wiederöffnung: Blick in die Weströhre des Engelbergtunnels

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  • Wegweiser: Die Querschläge haben sich am 3. März als lebensrettend erwiesen.

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Nun rollt der Verkehr wieder durch die Weströhre des Engelbergtunnels bei Leonberg – zumindest auf einer Fahrbahn. Am späten Donnerstagvormittag kündigte die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest an, dass am Nachmittag um 14.30 Uhr eine Spur der A81 in Richtung Karlsruhe/München wieder geöffnet wird. Das haute zwar nicht ganz hin, doch mit zehnminütiger Verspätung war es dann so weit.

 Etwas mehr als zwei Wochen nach dem LkW-Brand am 3. März und der anschließenden Vollsperrung befuhren am Donnerstagnachmitag gegen 14.40 Uhr die ersten Fahrzeuge die Weströhre des Engelbergtunnels. Sowohl Pkw als auch Lkw dürfen den freigegebenen Fahrstreifen nutzen.

So sieht es nun direkt vor dem Engelbergtunnel auf der A81 aus – eine Spur ist freigegeben.

Foto: Sophia Herzog

Der Brand hatte verheerende Schäden im Tunnel hervorgerufen. „Die Sicherheitseinrichtung wurde auf den ersten 300 Metern komplett zerstört“, schreibt die Autobahn GmbH in ihrer Pressemitteilung. Leitungen für Strom und Funk, die Beleuchtung sowie Schilder seien verschmort gewesen, Teile der Betondecke eingerissen.

In den vergangenen Tagen und Nächten hat die Autobahn GmbH die Weströhre und die Abluftkanäle gereinigt. Der beschädigte Beton wurde entfernt und eine neue Spritzbetondecke eingebaut. Zudem wurde eine provisorische Beleuchtung installiert. „Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird bis zur Wiederherstellung der vollständigen Sicherheitseinrichtungen während der Öffnung der vom Brand betroffene Bereich durch Beauftragte der Autobahn GmbH überwacht“, heißt es weiter.

Für weitere Sanierungsarbeiten wird die Weströhre bei Bedarf in der verkehrsarmen Zeit nachts gesperrt sein. Die Öffnung weiterer Fahrstreifen könne hingegen erst erfolgen, wenn die entsprechende Sicherheitstechnik vollumfänglich eingebaut sei. Derzeit fehlten hierfür noch Ersatzteile. „Daher ist der Zeitpunkt für eine Öffnung weiterer Fahrstreifen noch nicht abschätzbar“, teilt die Autobahn GmbH mit. „Es wird nach heutigem Stand noch mehrere Wochen dauern.“ Was das für den Verkehr in den Osterferien bedeutet, ist fraglich.

Zur Schadenshöhe im Tunnel können noch keine Aussagen gemacht werden. Entsprechende Gutachten seien jedoch beauftragt.

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