Großeinsatz in Vaihingen/Enz
: Verfahren zu Fläschchen mit „Polonium 210“-Aufschrift eingestellt

An Ostern war bei der Ostereiersuche in Vaihingen (Kreis Ludwigsburg) ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Die Ermittlungen zur Herkunft wurden nun eingestellt.
Von
Nicole Töppke
Vaihingen an der Enz
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Vaihingen: Bei Ostereier suche ein Behaeltnis mit Polonium gefundenen : Am Ostersonntag nachmittag wurde in Vaihingen an der Enz beim Ostereier suchen. In einem Privatgarten ein Behaeltnis gefunden. Auf diesem Stand Polonium, Polonium ist ein Strahlenstoff. Die daraufhin alarmierten Kraefte der Feuerwehr aus dem gesamten Landkreis Ludwigsburg sperrten den Bereich zusammen mit der Polizei grossraeumig ab. Die Bewohner des Hauses wurden daraufhin von der Feuerwehr unter dem Einsatz von Gefahrstoff Anzuegen mit modernen Messgeraeten auf Strahlung untersucht. Bei keinem der Bewohner konnte eine erhoehte Strahlenkonzentration festgestellt werden. Auch vom Behaeltnis selber ging kein erhoehter Wert aus. Weitere Untersuchungen stehen in den naechsten Tagen an, ob im Behaeltnis noch Reste des Stoffes Polonium nachzuweisen sind oder ob dieses schon leer war. Die Feuerwehr aus Vaihingen Enz sowie etliche Feuerwehren aus dem Kreis Ludwigsburg waren mit 41 Fahrzeugen 138 Einsatzkraeften im Einsatz, hierzu kamen eine Fachberaterin atomare Strahlung aus dem Landkreis Heilbronn. Der Rettungsdienst war mit vier Fahrzeugen und acht Einsatzkraeften im Einsatz sowie die Polizei mit 18 Kraeften und acht Autos im Einsatz machen. Bei dem Einsatz wurde keine Person verletzt. Der Einsatz war gegen 20:00 Uhr beendet.

Die Feuerwehrkräfte sorgten im April für einen sicheren Abtransport des Stoffes.

SDMG/Schulz
  • In Vaihingen an der Enz wurde an Ostern eine Dose mit „Polonium 210“-Aufschrift gefunden.
  • Messungen ergaben keine erhöhte Strahlung – weder am Behältnis noch in der Umgebung.
  • Analysen bestätigten: kein radioaktives Polonium-210 im Döschen, Transport war gesichert.
  • Die Anwohner kehrten nach medizinischer Untersuchung zurück in ihr Haus.
  • Ermittlungen blieben ohne Verursacher, die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren ein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

An Ostersonntag sorgte ein verdächtiger Gegenstand in Vaihingen an der Enz für Aufsehen. Zwei Männer fanden bei der Ostereiersuche in ihrem Garten eine kleine Dose mit der Aufschrift „Polonium 210“. Da der Verdacht bestand, dass sich darin der radioaktive Stoff Polonium befinden könnte, löste der Fund einen Großeinsatz mit Dutzenden Feuerwehrkräften und Fachleuten aus.

Kein radioaktiver Stoff im Döschen

Messungen vor Ort ergaben keine erhöhte Strahlenbelastung. Weder am Behältnis selbst, noch in der Umgebung des Fundortes. Die Anwohner konnten nach einer medizinischen Untersuchung in ihr Haus zurückkehren. Das Umweltministerium sorgte für den sicheren Abtransport der kleinen Dose. Eine noch am Ostermontag durchgeführte erste Plausibilitätsprüfung ergab ebenfalls, dass es sich bei dem Inhalt eher nicht um den gefährlichen Stoff handelt, auf den die Aufschrift zunächst hindeutete. Dies bestätigten mehrere radiologische Messungen und Analysen im Anschluss. Das Behältnis enthielt demnach zu keinem Zeitpunkt radioaktives Polonium-210.

Verfahren eingestellt

Zunächst hatte das zuständige Polizeipräsidium Ludwigsburg die Ermittlungen übernommen. Dieses teilte nun mit, dass kein Verursacher ermittelt werden konnte, sodass die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat.