STN+STN+Heimskandal in Ludwigsburg-Hoheneck
: Heimkinder berichten von Gewalt, Lieblosigkeit und drakonischen Strafen

Sie mussten Erbrochenes essen, wurden grün und blau geschlagen und niemals gestreichelt: Ehemalige Heimkinder des katholischen Josefsheims in Hoheneck brechen nach Jahrzehnten ihr Schweigen.
Von
Rafael Binkowski
Ludwigsburg
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  • Bis 1992 war in diesem Gebäude das Kinderheim St. Josef, heute ist es das Edith-Stein-Haus im Kloster Hoheneck.

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  • Schwester Edith Riedle ist die Hausoberin der Karmelitinnen in Hoheneck.

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  • Sie äußert „großes Bedauern“ und entschuldigt sich bei den Heimkindern.

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  • Noch heute wohnen zehn Ordensschwestern im Kloster Hoheneck.

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  • Ehemalige Heimkinder erheben schwere Vorwürfe gegen die Schwestern, die das St.-Josefsheim betrieben haben.

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  • Gerburg Crone von der Caritas-Missbrauchs-Stabsstelle fordert die Opfer auf, mit ihr Kontakt aufzunehmen.

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  • Die Ex-Heimkinder sprechen von ständiger Gewalt, Lieblosigkeit und drakonischen Strafen.

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  • Das ehemalige Kinderheim ist heute das Haus Edith Stein, ein Fortbildungshaus.

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  • Daniel Noa von der Missbrauchs-Kommission der Diözese will allen Hinweisen nachgehen.

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  • Bis zu 65 Heimkinder waren in dem Josefsheim untergebracht.

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  • Der katholische Dekan Alexander König ist betroffen über die Vorwürfe.

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