Baustelle: Umleitung, SEV, neue Buslinie: Brücke über August-Bebel-Straße wird erneuert

So sah die Baustelle in der August-Bebel-Straße im April aus. Jetzt steht der nächste Bauabschnitt an.
Anna-Sophie Kächele- DB erneuert die Eisenbahnüberführung über die August-Bebel-Straße in Ludwigsburg.
- August-Bebel-Straße und Einmündung Calwer Straße: Sperrung 17. August bis 13. September.
- Zweite Vollsperrung für Hilfsbrücken: 19. Oktober bis 5. November – Fuß- und Radverkehr sonst möglich.
- Neue Buslinie 435 verbindet ZOB und Eglosheim, fährt im 20/30-Minuten-Takt und bedient Ersatzhalte.
- Bahnstrecke gesperrt: 22. August bis 7. September sowie 24. bis 30. Oktober, SEV mit Linie S5E.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Deutsche Bahn (DB) erneuert die Eisenbahnüberführung über die August-Bebel-Straße in Ludwigsburg. Die viergleisige Eisenbahnbrücke hat das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer nahezu erreicht. „Die Baumaßnahme ist daher notwendig, um auch zukünftig eine sichere und leistungsfähige Schieneninfrastruktur bereitstellen zu können“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Ludwigsburg.
Die Hauptbauarbeiten haben bereits Mitte Juli 2026 begonnen. Nun steht ein wichtiger Meilenstein für den Einbau der künftigen Hilfsbrücken bevor. Hierfür wird die August-Bebel-Straße im Bereich der Eisenbahnüberführung von Montag, 17. August, bis Sonntag, 13. September, für alle Verkehrsteilnehmenden gesperrt. Auch die Calwer Straße wird im Einmündungsbereich der August-Bebel-Straße gesperrt.
Neue Buslinie wird eingerichtet
Für den Kfz-Verkehr ist in diesem Zeitraum eine Umleitung über die Abelstraße eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, die Umleitung über den Fuß- und Radweg an der Bahnunterführung zwischen Teinacher Straße und Gneisenauweg zu nutzen. Die Buslinien 425 und 426 verkehren weiterhin bis in die Weststadt und enden vor der Bahnunterführung in der Kurfürstenstraße. Zwischen Ludwigsburg ZOB (Bussteig 14/15) und dem Stadtteil Eglosheim wird die Buslinie 435 eingerichtet, die im Zeitraum der Straßensperrung die Haltestellen Uhlandstraße – Abelstraße – Talstraße – Heilbronner Straße – Pädagogische Hochschule – Ersatzhaltestelle Rosenackerweg – Katharinenstraße – Tammer Straße – Falkenweg und Hirschbergstraße anfahren wird. Sie fährt Montag bis Samstag von 4.50 Uhr bis 1.15 Uhr und sonntags von 6.30 Uhr bis 0.45 Uhr im 20-, beziehungsweise 30-Minuten-Takt. Die Linie 532 verkehrt wie die Linie 435 über die Uhlandstraße – Abelstraße – Heilbronner Straße zur Markgröninger Straße und dann weiter auf dem normalen Linienweg nach Asperg, Markgröningen und Oberriexingen.
Für den Einbau der Hilfsbrücken wird dann eine zweite Vollsperrung der August-Bebel-Straße von Montag, 19. Oktober, bis Donnerstag, 5. November, nötig. Busse können die August-Bebel-Straße ausgenommen der Vollsperrungen mithilfe einer Ampel in beide Richtungen nutzen. Der Fußgänger- und Fahrradverkehr bleibt ebenfalls außerhalb der beiden Vollsperrungen möglich.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Die Bahnstrecke muss für die Herstellung der Bauteile von Samstag, 22. August, bis Montag, 7. September, voll gesperrt werden. Für den Einbau der Hilfsbrücken ist eine zweite Vollsperrung der Gleise von Samstag, 24. Oktober, bis Donnerstag, 30. Oktober, notwendig. In dieser Zeit ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Zwischen Ludwigsburg und Bietigheim können Fahrgäste auf die Busse der Linie S5E umsteigen, die alle 30 Minuten fahren. Im Nachtverkehr zwischen Freitag und Sonntag fahren Busse und S-Bahnen stündlich. Die Busse der Linie S5E halten an den Haltestellen Ludwigsburg, Bahnhof (Arena); Asperg, Bahnhof (Bussteig 1); Tamm, Bahnhof und Bietigheim, Borsigstraße.
Um die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmende und den Bahnverkehr zu reduzieren, ist es notwendig, vom 22. August bis zum 7. September und vom 24. bis zum 30. Oktober sowie gegebenenfalls in den Tagen vor und nach diesen beiden Sperrpausen auch nachts und an Wochenenden Arbeiten durchzuführen. „Trotz des Einsatzes moderner Arbeitsgeräte und Technologien lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm und Erschütterungen leider nicht gänzlich vermeiden“, heißt es von der Stadt. Dafür bitte man um Verständnis. Zum Jahresende 2026 werden die Arbeiten vorläufig abgeschlossen. Die Hilfsbrücken sollen dann im Jahr 2029 durch eine neue Eisenbahnüberführung ersetzt werden.
