Vorfall am Bahnhof Leonberg: 18-Jährige tritt auf die Gleise: Zugführer muss S-Bahn abbremsen

S-Bahn am Bahnhof Leonberg: Dort hat eine 18-Jährige unbefugt die Gleise überquert.
Simon Granville- Am Bahnhof Leonberg überquerte eine 18-Jährige unerlaubt die Gleise.
- Dienstag gegen 15.50 Uhr leitete ein S-Bahn-Fahrer nach Warnsignal eine Schnellbremsung ein.
- Die Bahn fuhr etwa 80 bis 90 km/h – verletzt wurde nach bisherigem Stand niemand.
- Die Frau zeigte sich laut Polizei uneinsichtig, ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
- Bundespolizei warnt: Gleise nur über vorgesehene Wege, da Züge lange Bremswege haben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gefährlicher Vorfall am Leonberger Bahnhof: Wie die Polizei berichtet, soll am Dienstag gegen 15.50 Uhr eine 18-Jährige die Gleise an einer nicht dafür vorgesehenen Stelle überquert haben. Der Triebfahrzeugführer einer herannahenden S-Bahn bemerkte nach aktuellem Stand der Ermittlungen die junge Frau, gab ein Warnungssignal ab und leitete offenbar bei einem Tempo von etwa 80 bis 90 eine Schnellbremsung ein. Nach bisherigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt.
Nachdem die S-Bahn am Bahnhof Leonberg zum Stehen gekommen war, sprach der Triebfahrzeugführer die 18-Jährige an und wies sie auf ihr Fehlverhalten hin. Laut Polizei habe sich die Frau bis zum Eintreffen der Bundespolizei uneinsichtig und unkooperativ verhalten. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem unbefugten Betreten und Überqueren von Gleisen. Züge können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg. Auch eine sofort eingeleitete Schnellbremsung könne einen Zusammenstoß nicht immer verhindern. „Nutzen Sie daher ausschließlich die vorgesehenen Wege, Unterführungen und Übergänge. Eine vermeintliche Abkürzung über die Gleise ist lebensgefährlich.“