Feuerwehreinsatz in Weil der Stadt: Gas aus Tank ausgetreten – 20 Anwohner evakuiert

Um das restliche Gas sicher zu beseitigen, wird es mit mobilen Fackeln abgebrannt.
SDMG / Dettenmeyer- Gasleck in Münklingen: Aus unterirdischem Tank trat am Sonntagnachmittag Gas aus.
- Einsatzkräfte sperrten ab, maßen hohe Konzentration und evakuierten rund 20 Anwohner.
- DRK betreute die Betroffenen, sechs Personen verbrachten die Nacht anderweitig.
- Gas wurde mit mobiler Fackel abgebrannt – Rest pumpte eine Fachfirma in einen Tankwagen.
- Ursache laut Feuerwehr wohl ein Defekt am Tank; Einsatz dauerte bis in die Abendstunden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Gasleck hat am Sonntagnachmittag für ein größeres Aufgebot der Rettungskräfte im Weil der Städter Ortsteil Münklingen gesorgt. Gegen 15.30 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert, weil aus dem unterirdischen Tank eines Wohnhauses in der Straße Im Wiesbrunnen Gas ausgetreten war. Der Ort wurde von den Rettungskräften zunächst großräumig abgesperrt, von einem Trupp mit Atemschutz gesichert und der Gas-Notdienst alarmiert. Wie die Weil der Städter Feuerwehr berichtet, ergaben erste Messungen mittels einer Erdsonde dann eine erhebliche Gaskonzentration.
Deshalb wurden im Anschluss auch die umliegenden Gebäude von den Rettungskräften evakuiert. Davon waren nach Angaben der Feuerwehr rund 20 Menschen betroffen. Sie wurden in ein Ausweichquartier gebracht und vom DRK betreut. Sechs Personen mussten über Nacht anderweitig untergebracht werden. Um das Gasleck möglichst sicher zu beseitigen, fackelten die Rettungskräfte Gas aus dem Tank mit einer mobilen Gasfackel ab. Eine Fachfirma pumpte dann das noch übrige Gas in einen Tankwagen. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden an.
Laut Weil der Städter Feuerwehr war nach derzeitigem Kenntnisstand wohl ein Defekt am Tank Grund für den Gasaustritt. In Münklingen war die Feuerwehr mit elf Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften im Einsatz. Zwei Löschfahrzeuge sorgten währenddessen für den Schutz im restlichen Ort. Das DRK war mit zwölf Rettungskräften vor Ort, die Polizei mit vier Beamten.








