Umfrage beim Goldgelb in Aichwald
: Viel Lob und ein wenig Kritik

Bei einem sind sich die befragten Gäste des Goldgelbs einig: Die Atmosphäre des Musikfestivals in Aichwald-Krummhardt (Kreis Esslingen) ist besonders, die Leistung der ehrenamtlichen Veranstalter beeindruckend. Doch es gibt auch ein wenig Kritik.
Von
Greta Gramberg
Esslingen
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Blick auf den Geländeteil mit Sommerbar, verschiedenen Sitznischen und Kinderbereich: Das Ambiente beim Goldgelb-Festival wird einhellig gelobt.

Ines Rudel

Das von Ehrenamtlichen organisierte Goldgelb-Festival zieht vor allem Menschen aus Aichwald und Umgebung an, es gibt aber auch Gäste, die von weiter weg kommen, weil sie einer Band nachreisen oder einen Tipp von Freunden bekommen haben. Die meisten loben die Organisation durch das Ehrenamt und das besondere Ambiente im Sonnenblumenfeld. Für andere zählt dagegen nur die Musik. Und es gibt auch den ein oder anderen Kritikpunkt.

Aylin Theden

/Greta Gramberg

Aylin Theden (24), Lenningen: „Ich habe früher in Aichwald gewohnt und will meinem Freund das Goldgelb zeigen. Ich bin etwas enttäuscht von den Sonnenblumen, die diesmal nicht so groß sind. Und die Stimmung reißt mich noch nicht mit. Aber der Aufbau gefällt mir, die Musik ist cool. Das Highlight wird die Queen-Tribute-Band. Wir kommen wieder.“

Valentin L. Findling

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Valentin L. Findling (29), Heidelberg: „Meine Bandkollegen von „The Music of Queen“ und ich, sind überrascht, mit wie viel Liebe hier alles gemacht ist. Es ist optisch schön, die Technik toll, die Besucherzahl klasse, es ist ja ausverkauft. Und das Team einfach toll. Das Niveau des Festivals ist hoch. Dafür dass es von Ehrenamtlichen getragen ist, fast zu gut.“

Joleen Hartig

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Joleen Hartig (14), Buchholz: „Meine Familie und ich sind aus der Nähe von Hamburg angereist wegen „Night Hawk“. Seit ich klein bin, bin ich Fan. Die Musiker haben mich als Cousine aufgenommen und ich singe immer bei „Bad Case of Loving You“ auf der Bühne mit. Beim Goldgelb gefällt es mir ganz gut, besonders der große Platz vor der Bühne.“

Philip und Oliver Jaumann (von links)

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Philip Jaumann (13), Aichtal: „Mein Onkel hat früher in Aichwald gewohnt und hilft regelmäßig beim Goldgelb mit, darüber sind wir zum Festival gekommen. Meine Eltern und ich sind zum dritten Mal da, da kennen wir uns schon ein wenig aus auf dem Gelände. Wie ich die Musik heute Abend finde? Geht. Normalerweise höre ich aktuellere Musik.“

Oliver Jaumann (46), Aichtal: „Alles hier ist top organisiert. Den Eintritt von zehn Euro finde ich erschwinglich, es ist ja einiges geboten. Und an den Speise- und Getränkeständen gibt es kaum Wartezeiten, selbst bei den Flammkuchen, wo man andernorts oft warten muss. Wir, meine Frau, mein Sohn und ich, kommen sicher wieder.“

Sophie Kauderer

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Sophie Kauderer (18), Deizisau: „Was ich beim Goldgelb immer sehr schön finde, ist das Ambiente mit den Sonnenblumen und der Dekoration. Die Bands sind immer super und die Toiletten sauber – und man muss nie lange warten. Was mir nicht so gut gefällt ist, dass es schwierig ist, einen Sitzplatz zu finden. Wir suchen schon eine halbe Stunde lang.“

Britta Wabl

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Britta Wabl (44), Aichwald: „Hängen bleibt bei mir das Ambiente. Es überrascht, wenn man zum ersten Mal beim Goldgelb ist. Es hat fast den Stil eines amerikanischen Festivals, wie man sie aus Filmen kennt. Dazu passt die Country-Musik. Welche Gruppe ich am besten finde, weiß ich noch nicht. Ich bin gespannt auf die Queen-Tribute-Band.“