Nachtumzug in Altbach
: Närrische Geburtstagsfete

20 Jahre und kein bisschen leise: Die „Altbacher Neck’r Hexen und Deifl“ feierten ihr Jubiläum mit fastnächtlichem Schwung. Ein Höhepunkt war der Nachtumzug am Samstagabend mit 85 Gruppen.
Von
Simone Weiß
Esslingen
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  • Fröhlich, frech, farbenfroh – der Umzug in Altbach.

    Simone Weiß
  • Verhext gut war der Nachtumzug in Altbach.

    Roberto Bulgrin
  • Die Altbacher Neck’r Hexen und Deifl feierten Geburtstag.

    Roberto Bulgrin
  • Die Altbacher Neck’r Hexen und Deifl wurden 20 Jahre alt.

    Roberto Bulgrin
  • Die Zunft der Altbacher Neck’r Hexen und Deifl war 2005 gegründet worden.

    Roberto Bulgrin
  • Die Gastgeber, die Altbacher Neck’r Hexen und Deifl, haben 50 Aktive und Passive in ihren Reihen.

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  • Der Nachtumzug in Altbach war einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten in Altbach.

    Roberto Bulgrin
  • 85 Gruppen nahmen am Nachtumzug teil.

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  • Der Umzug dauerte mehr als zwei Stunden.

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  • Hästräger, Hexen, Guggen, Musikkapellen, Tanzgarden und viele Zünfte waren mit dabei.

    Roberto Bulgrin
  • In Altbach ließen die Altbacher Neck’r Hexen und Deifl und ihre Gäste zur fünften Jahreszeit alle Fünfe gerade sein.

    Roberto Bulgrin
  • Dieser Wolf ist keine Gefahr für Schafe oder andere Tiere.

    Roberto Bulgrin
  • Die Zuschauer wurden Opfer manches närrischen Scherzes.

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  • Mancher Umzugsteilnehmer wurde in das närrische Geschehen miteinbezogen.

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  • Die Umzugsteilnehmenden kamen aus und von außerhalb des Landkreises Esslingen.

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  • Akrobatische Einlagen gab es auch.

    Roberto Bulgrin
  • Aufbauendes – beim Nachtumzug in Altbach.

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  • Un Punkt 17.01 Uhr ging der Umzug los.

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  • Ein närrischer Lindwurm schlängelte sich durch Altbach.

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  • Acht Pioniere hatten die Altbacher Neck’r Hexen und Deifl im Jahr 2005 gegründet.

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  • Mit 50 Mitgliedern haben die Altbacher Neck’r Hexen und Deifl Sollstärke erreicht.

    Simone Weiß
  • Genau hinschauen lohnte sich – viele Gruppen waren fantasievoll und einfallsreich gekleidet.

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  • Tanzgarden waren beim Umzug mit dabei.

    Simone Weiß
  • Mancher Zuschauer wurde Opfer von frechen Hexen. In Altbach gibt es kein Konfettiverbot.

    Simone Weiß
  • Die Esslinger Postmichel spielten auf eine alte Legende aus der Neckarstadt an.

    Simone Weiß
  • Posing fürs Foto gehört mit zu den Pflichten eines aktiven Narren.

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  • Ein echter Narr kennt keinen Schmerz: Unter den Masken gerieten die Hästräger ins Schwitzen.

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  • Getanzt wurde beim Nachtumzug auch.

    Simone Weiß
  • Die Narrenzunft Panre Hexen in Esslingen ließ viele Augen leuchten.

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  • Obacht: Karbatschen knallten in der Nacht.

    Simone Weiß
  • Warme Kleidung war beim Nachtumzug von Vorteil. Nach langem Zuschauen wurde es empfindlich kalt.

    Simone Weiß
  • Närrischer Nachwuchs.

    Simone Weiß
  • In der Nase popeln - zu Fasnet ist fast alles erlaubt.

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  • In Altbach waren die Narren los

    Simone Weiß
  • Nicht nur die Umzugsteilnehmer, auch die Zuschauer hatten sich fantasievolle Kostüme ausgewählt.

    Simone Weiß
  • Leinenpflicht gab es nicht. Aber manche Hexe wurde beser an die Leine genommen.

    Simone Weiß
  • Es gab was zu hören und zu gucken - bei den Guggen.

    Simone Weiß
  • Ein Hauch von Harry Potter: Etwas Mystik gab es auch.

    Simone Weiß
  • Viel Gaudi und ein wenig Erschauern gab es beim Nachtumzug in Altbach.

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Guggen, Gruppen, Gaudi: Bei ihrem Jubiläumsumzug zum 20. Geburtstag ließen die „Altbacher Neck’r Hexen und Deifl“ in der fünften Jahreszeit alle Fünfe gerade sein. Am Wochenende wurde närrisch gefeiert. Ein Höhepunkt war der Nachtumzug am Samstagabend, als sich ein fastnächtlicher Lindwurm mit 85 Gruppen durch die Gemeinde schlängelte.

Die Uhr am Alten Rathaus zeigte konstant auf 17.38 Uhr. Doch davon ließen sich die Gastgeber nicht irritieren. Pünktlich um 17.01 Uhr legten sie los. Angeführt von einem Trabi Baujahr 1986 mit der Aufschrift „Altbacher Neck’r Hexen und Deifl“ eröffnete eine kleine Abordnung der Gastgeber den Umzug. Normalerweise, so erklärte der Moderator, besteht die Zunft aus 50 Aktiven und Passiven. Doch die meisten von ihnen mussten auf ihrer eigenen Geburtstagsparty hart arbeiten und sich für das Gelingen der Veranstaltung einsetzen. Sie mussten die Fete organisieren und konnten daher nicht im Umzug mitlaufen. Dabei war es doch ihr „Runder“. 2005 waren die Neckar-Hexen und Neckar-Teufel gegründet worden. Vor 20 Jahren waren sie noch ein kleiner Haufen mit gerade einmal acht Mitgliedern, inzwischen sind sie auf Sollstärke angewachsen. Mehr als 50 Mitglieder sollten es nicht werden, erklärte der Moderator. Der letzte Nachtumzug in Altbach war 2019 auf die Beine gestellt worden – dann hatte Corona auch die Fasnet lahmgelegt.

Frech, farbenfroh, fröhlich: der Nachtumzug in Altbach.

Foto: Simone Weiß

Doch sie hat sich wieder auf die Beine gemacht. Fast zwei Stunden und 15 Minuten schlängelte sich der närrische Jubiläumsumzug durch Altbach. Hexen, Hästräger, Musiker, Guggen, Tanzgarden und Gruppen aus und von außerhalb des Kreises Esslingen sorgten für jede Menge Gaudi und hatten auch kein Mitleid mit Haaren oder Wohnungen. Das verstreute Konfetti dürfte sich noch lange in manchen langen Mähnen befinden und manches Heim unerwünscht verschönern. Doch wie der Moderator sagte: „In Altbach gibt es kein Konfettiverbot“. Das wurde reichlich ausgenutzt – und in rauen Mengen verstreut. Ein junger Mann mit Tolle wurde ein besonders gesuchtes Opfer der Umzugsteilnehmer. Eine Hexe frisierte ihn sogar mit einer Klobürste, die hoffentlich unbenutzt war.

Witzchen und Anekdoten gab es natürlich auch. Hästräger in Form von Riesenbananen mussten sich fragen lassen, ob sie nicht eben diese Frucht verkörperten. Nein, war die launige Antwort: „Wir sind Biobananen“. Ein feiner Unterschied, den es hervorzuheben gilt. Genau hinhören.

Der halbe Landkreis ist auf den Beinen

Genau hinsehen lohnte sich aber auch: Die Gruppen unter anderem aus Altbach, Deizisau, Esslingen, Wernau, Nürtingen, Neuhausen oder Ostfildern hatten Farbenprächtiges zu bieten. Die Narren waren los in Altbach – und bis Aschermittwoch sollte sie keiner mehr einfangen.