Edding-Stift, Sicomat-Kochtopf oder Werkzeug für Bosch – Hans Erich Slany hat das Aussehen dieser und vieler weiterer Produkte entworfen. Der Esslinger gilt als Pionier des deutschen Industriedesigns. Eine Ausstellung in der Villa Merkel widmet sich nun dem Leben und Werk des Ingenieurs.
Hans Erich Slany war umtriebig, ehrgeizig und erfinderisch. Tagsüber erledigte er Kundenbesuche, nachts zeichnete er Entwürfe.
Mario P. Rodrigues
Angela Zieger, Reinhard Renner und Christian Gögger (von links) vom Esslinger Kunstverein haben die Ausstellung über Hans Erich Slany konzipiert.
Ines Rudel
Der Wasserkocher, der das Handgelenk über die Schwerpunkt-Linie bringt, verkaufte sich 850 000 Mal.
Ines Rudel
Mit der von Slany designten Kamera wurden die Olympischen Spiele 1972 in München gefilmt.
Ines Rudel
Der Sicomatic Kochtopf – Slany entwickelte auch die Technik weiter.
Ines Rudel
Mit seinen Mitarbeitern Hans-Peter Aglassinger, Klaus Schön und Reinhard Renner und einem Produkt für einen seinen wichtigsten Kunden, die Firma Bosch, zeigte sich Hans Erich Slany (von links) auf diesem Foto.
privat
Der Teppichkehrer wurde zum Erfolgsschlager.
Ines Rudel
Das Aussehen ganzer Produktpaletten, wie etwa den Werkzeugen von Bosch, geht auf Slanys Konto.
Renner
Für die Firmen Edding (links) und Pilot gestaltete der Esslinger Stifte.
Ines Rudel
Slany lebte in einer Villa in Esslingen. Er war leidenschaftlicher Sammler von Geschirr und sehr kunstinteressiert. In einer seiner Immobilien eröffnet 1965 die Esslinger (Op) Art Galerie, wo zu Beginn Arbeiten des Bauhaus-Lehrers Josef Albers ausgestellt wurden. Gespräche mit Künstlern inspirierten ihn in seiner Designtätigkeit.
Mario P. Rodrigues
Slany war hartnäckig und streng und gilt als einer der produktivsten Industriedesigner überhaupt. Sein Ziel war es, dass die Firmen erfolgreich waren.