Stadtentwicklung in Leonberg
: Wie sieht die hitzegerechte Stadt aus?

Der Leonberger Baubürgermeister Brenner und der renommierte Architekt Schaller diskutieren am Donnerstag, 2. Juli, beim Zukunftsforum unserer Zeitung in der Kreissparkasse.
Von
Thomas Slotwinski
Stuttgart
Jetzt in der App anhören

Der Leonberger Baubürgermeister Klaus Brenner eröffnet den neuen Stadtgarten. Am Donnerstag berichtet er, was künftig auf der Agenda steht.

Simon Granville

Die vergangenen heißen Tage haben es gezeigt: Eine klimafreundliche Stadtentwicklung ist wichtiger denn je. Mehr Grün, mehr Wasser, kurze Wege lauten die aktuellen Schlagworte. Nicht nur darüber diskutieren am Donnerstag, 2. Juni, 19 Uhr, beim „Forum Stadtentwicklung“ unserer Zeitung der Leonberger Baubürgermeister Klaus Brenner und der international renommierte Architekt Günther Schaller.

Wichtige Schritte sind in der Leonberger Innenstadt schon gemacht: In der Bahnhofstraße ist mit dem Stadtgarten aus einer hässlichen Brache eine attraktive Freizeitfläche geworden: terrassenförmig angelegt, mit Spielgeräten und vielen Sitzgelegenheiten, um den Blick in Richtung Altstadt zu genießen.

Der Planer des Leonberger Rathauses

Auch die ehemalige Autobahntrasse, früher ein lautstarker Schnitt durch die Innenstadt, hat sich in einen grünen Naherholungsstreifen mit vielen Bewegungsstationen entwickelt. Erst unlängst wurde zur Begeisterung etlicher Jugendlicher ein Pumptrack eröffnet.

Das sind Beispiele, die zeigen, wie die Leonberger Kernstadt an vielen Orten in Bewegung ist. „Die Stadt ändert Zug um Zug ihr Gesicht“, sagt der Baubürgermeister Klaus Brenner. „Wir sind noch lange nicht am Ende.

Was genau in den nächsten Monaten und Jahren geschehen wird, darüber spricht Leonbergs oberster Stadtplaner mit Günther Schaller, der neben weltweiten Projekten auch das Leonberger Rathaus geplant hat, am Donnerstag beim exklusiven „Forum Stadtentwicklung“, das unsere Zeitung in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse veranstaltet.

Anmeldung erforderlich

Die Überlegungen zur Zukunft der Leonberger Mitte haben keinen theoretischen Charakter. Sie werden von den beiden Experten anhand der Pläne transparent gemacht, die auf der Leonberger Entwicklungsagenda stehen. Die herausragenden Projekte sind dabei das Postareal als zentral gelegenes Geschäfts- und Wohnquartier sowie ein grünes Band durch die Innenstadt, das die Aufenthaltsqualität im Zentrum erheblich verbessern soll.

Einen nicht unbeträchtlichen Part bei der Stadtentwicklung spielt in Leonberg die Kreissparkasse, die durch den Neubau ihrer Direktion und ein angrenzendes Gebäude mit 70 Wohnungen ein markantes Quartier am Rande der Altstadt geschaffen hat. Der Sparkassen-Vorstandschef Michael Fritz wird in einem kurzen Beitrag die Rolle der kommunalen Kreditinstitute als Förderer der Infrastruktur beleuchten.

Donnerstag, 2. Juli, 19 Uhr, Kreissparkasse, Leonberg, Stuttgarter Straße 2. Der Eintritt ist frei. Es sind noch wenige Restkarten vorhanden. Eine Anmeldung ist unter www.Zeitung-erleben.de/Leonberg erforderlich.