Konzertreihe in Leonberg
: Punkrock-Hymnen: Auftakt nach Maß für das Music-Ville im Reiterstadion

Hits der Punk-Legenden Green Day und Blink-182, gespielt von der Band Blink Day, haben für einen mehr als gut besuchten Auftakt der Konzertreihe im Leonberger Reiterstadion gesorgt.
Von
Marius Venturini
Stuttgart
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  • Richtig was los: Das Music-Ville feiert mit Blink Day einen Auftakt nach Maß.

    Monika Fischer
  • Volles Reiterstadion: Auftakt nach Maß für das Music-Ville

    Stadtverwaltung Leonberg
  • Bestens versorgt: Besucher an einem der Essensstände

    Monika Fischer
  • Punkrock: Blink Day brachten die Hits super rüber.

    Monika Fischer
  • Gesang: Da passte alles.

    Monika Fischer
  • Zufrieden: Gäste und Crew beim Musicville

    Monika Fischer
  • Gemütlich im Liegestuhl: Chillen bei punkigen Klängen

    Monika Fischer
  • Bunt gemischt: Dem Publikum gefällt’s.

    Monika Fischer
  • Topstimmung bis zum Schluss: Blink Day geben alles!

    Monika Fischer
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Die Band Blink Day hat zum Auftakt der Music-Ville-Konzertreihe im Leonberger Reiterstadion das Publikum begeistert. Und das war zahlreich an diesem Dienstagabend. Laut Veranstalter Jens Schäfer dürften es an die 800 Menschen gewesen sein, die sich bei strahlendem Sonnenschein von der italienischen Combo aus der Lombardei mit Punk-Hits der US-Veteranen Green Day und Blink-182 die Frisuren zurechtföhnen ließen. „Ein guter Auftakt“, wie Schäfer findet.

Zehn Stunden von Italien nach Leonberg

Zehn Stunden seien sie nach Leonberg unterwegs gewesen, ließen die Mitglieder von der Bühne verlauten. Dann gab es Green-Day-Schoten wie „Boulevard of Broken Dreams“, „American Idiot“, „Basket Case“ oder „Welcome To Paradise“ auf die Ohren. Wer das Original jüngst live erlebt hat, zum Beispiel am vergangenen Wochenende auf dem Southside Festival, der kann bezeugen: Die vier Italiener machen ihre Sache wirklich gut, bei Top-Sound passen auch die Backing-Chöre fast perfekt. Von Blink-182 durften natürlich Kracher wie „Adam’s Song“, „Aliens Exist“, „Rock Show“ und die von allem und jedem mitgesungenen „What’s My Age Again“ und „All the Small Things“ nicht fehlen. Gegen Ende gab es sogar ein bisschen Pogo vor der Bühne, da staubte der trockene Reiterstadion-Boden ganz schön.

Punkrock-Tribute aus Italien: Blink Day

Foto: Monika FIscher

Unterbrochen wurde der bunte Pop-Punk-Reigen lediglich von einer Pause und von teils derb-humorigen Ansagen, die im Genre aber natürlich klar gehen. Außerdem: Das italienische Quartett mit den pinkfarbenen Instrumenten orientierte sich nicht nur musikalisch, sondern auch optisch an den Gruppen, denen es Tribut zollt. Und die heißen nicht ausschließlich Green Day und Blink-182.

Denn zum Schluss gab’s mit Auszügen aus „Welcome To The Black Parade“ (My Chemical Romance) sowie den in Gänze dargebotenen Klassikern „The Kids Aren’t Alright“ (The Offspring) und „In Too Deep“ (Sum 41) noch einen Ausflug in den weiteren Cover-Kosmos der Band. Die packt, wenn sie nicht gerade als Blink Day unterwegs ist, bei Konzerten auch mal andere Hits aus Punkrock und darüber hinaus in ihre Setlist – dann aber als The Sunny Boys.

Die Sonne im Herzen hatte schließlich auch das Publikum, das um Punkt 22 Uhr bei nach wie vor allerbestem Wetter zum Gehen aufgefordert werden musste – Nachtruhe lässt grüßen. Zumindest in Teilen dürfte die Besucherschar jedoch am Dienstag, 1. Juli, gerne wiederkommen. Dann gibt es Songs der Band Coldplay zu hören, dargeboten von der Tribute-Truppe Everglow.

Fünf weitere Music-Ville-Termine

Die weiteren Music-Ville-Termine sind: Dienstag, 8. Juli, Street Fighting Men (Rolling Stones Tribute); Dienstag, 15. Juli, Queen May Rock (Queen und Freddie Mercury Tribute); Dienstag, 22. Juli, Guns Celebration (Guns N’ Roses Tribute); Dienstag, 29. Juli, Kerner (Nena Tribute).