Großeinsatz in Herrenberg: Chemische Reaktion in Betrieb - Industriegebiet geräumt

Ein Fahrzeug der Feuerwehr steht bei einem Einsatz auf einer Straße, während im Vordergrund das Blaulicht eines Polizeifahrzeugs zu sehen ist. (Symbolfoto)
Bernd Weißbrod/dpa- Chemische Reaktion in Betrieb in Herrenberg-Gültstein – Teil des Industriegebiets geräumt.
- Anwohner sollten Fenster schließen, Lüftungen ausstellen und draußen bleiben vermeiden.
- Ein Behälter mit Epoxidharz überhitzte, erzeugte Rauch und starken Geruch.
- Einsatzkräfte kühlten den Behälter und setzten ihn in eine mit Wasser geflutete Großmulde.
- Nach rund fünf Stunden Entwarnung: keine auffälligen Messwerte, keine akute Gefahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen einer chemischen Reaktion in einem Betrieb ist ein Teil des Industriegebiets im Herrenberger Ortsteil Gültstein (Landkreis Böblingen) vorsorglich geräumt worden. Nach Angaben der Feuerwehr wurden Anwohner zunächst über Warn-Apps aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Klima- und Lüftungsanlagen auszuschalten sowie Aufenthalte im Freien möglichst zu vermeiden.
Eine Person wurde leicht verletzt und ambulant behandelt. Nach rund fünf Stunden konnte Entwarnung gegeben werden. An dem Gefahrstoffeinsatz waren rund 90 Einsatzkräfte beteiligt.
In einem Behälter mit Epoxidharz hatte sich den Angaben nach eine chemische Reaktion entwickelt. Dadurch entstanden Hitze, Rauch und eine starke Geruchsbelästigung. Einsatzkräfte brachten den Behälter demnach ins Freie, kühlten ihn und setzten ihn später in eine mit Wasser geflutete Großmulde um, um die Reaktion zu verlangsamen.
Feuerwehr und Spezialkräfte führten Messungen an der Einsatzstelle, im Stadtgebiet Herrenberg sowie im benachbarten Landkreis Tübingen durch. Auffällige Werte wurden nach Angaben der Feuerwehr nicht festgestellt. Eine akute Gefahr für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.
