Feste zum 1. Mai: So schön haben die Menschen rund um Leonberg in den Mai gefeiert
In Hemmingen, Gerlingen, Weissach oder Weil der Stadt wird der 1. Mai gefeiert: Wer dieses Datum nicht nur als Tag der Arbeit, sondern eben als auch Maifeiertag begehen wollte, hatte rund um Leonberg die Qual der Wahl. In zahlreichen Kommunen wurden Maibäume aufgestellt, es gab Feste und andere Aktionen.
In Hemmingen etwa: Dort hat man in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum gefeiert, denn vor exakt 40 Jahren hatte dort der Lehrer Manfred Gutbrod die Tradition des Maibaumstellens wieder zum Leben erweckt. Gemeinsam mit seinen Schülern schuf er damals den heutigen Maibaum mit seinen Zunftzeichen und besiegelte die Tradition mit einem Maitanz.
Der Wonnemonat wird in vollen Zügen gefeiert
In Weil der Stadt packte der Fanfarenzug kräftig an und stellte den Maibaum auf dem Marktplatz auf. In Flacht und Weissach luden DRK und Feuerwehr zur Hocketse rund um den geschmückten Stamm. In Renningen konnten Familien den Baum bereits am Donnerstag mit bunten Bändern schmücken, bevor er schließlich in die Vertikale gebracht wurde. Und in Eltingen ziert seit kurzem ein Maibaum den Kirchplatz, während nicht weit entfernt das Technische Hilfswerk mit dem Maibockfest den Start in den Wonnemonat feierte.
Das Aufstellen eines Maibaums ist eine Jahrhunderte alte Tradition – wenn auch deren Ursprünge bis heute nicht ganz geklärt sind. Vermutlich beruht das Brauchtum auf germanischen Riten. In schriftlichen Quellen wurden Maibäume bereits im 13. Jahrhundert erwähnt, und auch auf zahlreichen alten Gemälden sind deutlich Maibäume zu sehen. Der Kirche waren diese Feste oft ein Dorn im Auge, sie wurden im Laufe der Jahrhunderte häufig verboten.

















