„Tatort“-Kritik Saarbrücken
: Der Vater ist tot – es lebe die Verwirrung

Was taugt „Das Herz der Schlange“? Der neue „Tatort“ aus Saarbrücken im Schnellcheck.
Von
Christine Bilger
Stuttgart
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  • Am Anfang steht ein Mord an einer Frau in einer schicken Wohnung – so weit, so normal für einen Tatort. Doch dann wird alles anders.

    SR /Manuela Meyer
  • Das Ermittlerquartett des Saarbrücker Teams zu Beginn von „Das Herz der Schlange“: Sie essen Glückskekse, bevor das Unglück seinen Lauf nimmt.

    SR/Pasquale D'Angiolillo
  • Eindrücke aus „Das Herz der Schlange“

    SR
  • Eine junge Frau wird ermordet – doch das wird zur Nebensache.

    SR/Manuela Meyer
  • Hölzer und Schürk treffen sich nach dem Tod von Schürks Vater – verrät Leo seinen Jugendfreund Adam?

    SR/Manuela Meyer
  • Die Kommissarinnen Heinrich und Baumann dürfen mehr ermitteln als in zurückliegenden Folgen.

    SR/Manuela Meyer
  • Pia Heinrich ist nach einer Nacht der Observation erschöpft.

    SR/Manuela Meyer
  • Eindrücke aus „Das Herz der Schlange“

    SR/Manuela Meyer
  • Hölzer verhört einen Verdächtigen....

    SR/Manuela Meyer
  • ....gemeinsam mit Esther Baumann

    SR/Manuela Meyer
  • Aus dem Gefängnis meldet sich ein Strippenzieher eines kriminellen Netzwerks.

    SR/Manuela Meyer
  • Welche Rolle spielt der Anwalt?

    SR/Manuela Meyer
  • Zwangsläufig ist über weite Strecken nur ein Trio statt des Viererteams im Einsatz – Adam Schürk steckt in Untersuchungshaft.

    SR/Manuela Meyer
  • Der smarte Anwalt über den Dächern von Saarbrücken spielt eine zentrale Rolle.

    SR/Manuela Meyer
  • Eindrücke aus „Das Herz der Schlange“

    SR/Manuela Meyer
  • Eindrücke aus „Das Herz der Schlange“

    SR/Manuela Meyer
  • Eindrücke aus „Das Herz der Schlange“

    SR/Manuela Meyer
  • Eindrücke aus „Das Herz der Schlange“

    SR/Manuela Meyer
  • Debüt beim Tatort: Regiesseurin Luzie Loose überzeugt mit ihrem Erstlingswerk.

    SR/Paul Sonntag
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Stuttgart - Wir haben gesehen: „Das Herz der Schlange“, den Saarbrücken-„Tatort“ mit den Ermittlern Hölzer, Schürk, Baumann und Heinrich.

Die Handlung in zwei Sätzen

Die traumatische Familiengeschichte des Adam Schürk (Daniel Sträßer) geht weiter, dieses Mal mit dem Tod seines Vaters, für den der junge Hauptkommissar verdächtigt wird. Außerdem wird eine junge Frau ermordet, weil ein kompliziertes Verbrechernetzwerk wütet.

Zahl der Leichen

Zwei.

Aufkeimende Hoffnung

Es ist der dritte „Tatort“ des Saarbrücken-Teams, immer noch dominiert Schürks Vater-Sohn-Konflikt das Geschehen. Mit dem Tod des Vaters keimt die Hoffnung auf, dass die Fälle des Quartetts Highlights im „Tatort“-Kalender werden. Auch wenn ein Cliffhanger uns auf eine Anknüpfung vorbereitet: Schürk hebt einen Schatz.

Schwindende Hoffnung

Schürk ist untergetaucht. Da muss sein Jugendfreund und Kollege Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) mit den zwei Frauen ermitteln – mit Ester Baumann (Brigitte Urhausen) und Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer). Und die sind gut! Aber in erster Linie sind die Folgen dann halt doch den Männern auf den Leib geschrieben.

Unser Fazit

Den Sohn mit Gift gelähmt, die Waffe mit einem Fernauslöser bedient, um den Vatermord zu inszenieren: Das angestrengt konstruierte Buch von Hendrik Hölzemann ist leicht überdreht. Spannend bleibt der Fall aber trotzdem – Respekt für die „Tatort“-Regie-Novizin Luzie Loose!

Spannung

2

Logik

3