STN+STN+Nicole Heesters übers Theater
: „Ohne Glück geht es bei uns nicht“

Die Schauspielerin Nicole Heesters wurde am Samstag bei der Verleihung des „Faust“-Theaterpreises für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Im Interview spricht sie über Theaterliebe, nerviges Handygeklingel im Zuschauerraum und einen versuchten sexuellen Übergriff, den sie erlebt hat.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Nicole Heesters (84) freut sich über den „Faust“-Preis für ihr Lebenswerk.

    SWR/Stefan Odry
  • Nicole Heesters als Angela Merkel und im Hintergrund Anke Schubert als Richterin in „Ökozid Ein Modellversuch“ von Andres Veiel & Jutta Doberstein in der Inszenierung von Burkhard C. Kosminski in Stuttgart.

    Julian Baumann/Schauspiel Stuttgart
  • Grandiose Leistung von Nicole Heesters als Ex-Bundeskanzlerin Merkel. Mit einem bis zur Arroganz selbstgewissen Blick, der Ton klar und kühl, gibt sie sich zunächst stark. Gefolgt von einem nachdenklich fragenden Sinnieren. Am Ende der Vorstellung: eine besorgte, doch selbstbewusste Miene, verbunden mit einer eindringlichen Warnung und Aufforderung für eine Besserung der Welt . Mit diesem eindrücklichen Spiel – oft ist ihr Gesicht nur auf Videoleinwand projiziert zu sehen – gelingt es Nicole Heesters, Andres Veiels „Ökozid“zu einem eindrucksvollen Ereignis zu gestalten.

    Julian Baumann/Schauspiel Stuttgart
  • Ausdrucksstark. Szene mit Nicole Heesters aus Lorcas „Bernarda Albas Haus“ in der Regie von Calixto Bieito. Neben Nicole Heesters (Bernarda) spielten Elke Twiesselmann (Maria Josefa), Josephine Köhler (Angustias), Anne-Marie Lux (Magdalena), Jelena Kunz (Amelia), Paula Skorupa (Martirio), Nina Siewert (Adela), Anke Schubert (La Poncia), Kaatie Akstinat (Artistin).

    Thomas Aurin/Schauspiel Stuttgart
  • Szene mit Nicole Heesters und Anke Schubert. Die Produktion „Bernarda Albas Haus“ hatte erst in Mannheim Premiere, dann in Stuttgart (2019).

    Thomas Aurin/Schauspiel Stuttgart
  • Nicole Heesters (85) erhält am 20. November den Theaterpreis „Der Faust“ in der Kategorie Preis fürs Lebenswerk.

    Maks Richter/Schauspiel Stuttgart
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