Er war laut, eingebildet, provokant und berühmter als die meisten seiner Kollegen. Nun ist der Designer Luigi Colani in Karlsruhe gestorben. Er hat die Welt schriller und aerodynamischer gemacht – Ecken und Kanten hatte nur er selbst.
Colanis „Heliport“ kann einen klappbaren Helikopter transportieren.
dpa/Colani Design/Peter Roggenthin, Hersteller
Selbstdarsteller: Zu seinem 90-Geburtstag im Jahr 2018 präsentierte sich Colani so, wie er sich am liebsten auf Fotos zeigte: exzentrisch und mit Zigarre.
dpa/Uli Deck
Turbinenrad: 1973 präsentierte Colani seinen Entwurf eines turbinengetriebenen Zweirads vor seinem damaligen Wohnsitz Schloss Harkotten.
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Kuschelig: Hauptsache rund – Colanis „Habitaner“ ist ein Wohnmodul für eine Person.
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E-Mobilität: In Sachen Mobilität war Colani seiner Zeit durchaus voraus. Das Stadtauto „gelbes Ei“ (rechts), das Colani 2006 präsentierte, ist 350 Kilogramm schwer und kann mit Elektroantrieb, Biomassediesel und Uniwankelmotor gefahren werden.
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Letzte Ruhe: Über seinen Tod dachte er auch im hohen Alter nicht nach, 2006 stellt Luigi Colani in Düsseldorf aber auf der Fachmesse des Bestattungswesens einen von ihm gestalteten Sarg vor.
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Krautkopf: 2005 war Luigi Colani in Leinfelden-Echterdingen zu Besuch und versuchte beim 27. Filderkrautfest, ein Spitzkraut nach alter Tradition zu hobeln.