Max Schäfer hat Erfahrung, kennt die Verwaltung und Strukturen der Gemeinde. Foto: priv/t

Der Nachfolger des Spiegelberger Bürgermeisters Uwe Bossert steht fest. Es wird der langjährige Leiter des örtlichen Hauptamtes Max Schäfer.

Die Wahl ist entschieden: Max Schäfer wurde am Sonntag zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Spiegelberg gewählt. Schäfer erhielt rund 94,5 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 37 Prozent.

 

„Damit kann man schon zufrieden sein“, sagt der 34-Jährige am Tag nach der Wahl. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. So war die Überraschung über das Ergebnis nicht sonderlich groß, seiner Freude über den Zuspruch der Bürger tut das aber keinen Abbruch, verrät Schäfer. Mit Bürgermeistern, Mitgliedern des Gemeinderates, der Verwaltung, Wahlhelfern und Bürgern und seiner Frau Lina habe er das Ergebnis am Sonntagabend gefeiert.

Parteiloser Einzelbewerber

Der gebürtige Leonberger, der keiner Partei angehört, lebt mit seiner Frau in Schwäbisch Hall. Im Spiegelberger Rathaus ist er kein Unbekannter: Seit mehr als sechs Jahren leitet er dort das Hauptamt. „Ich habe eine Menge Erfahrung und bin vom Fach, kenne die öffentliche Verwaltung und die Strukturen der Gemeinde, auch davon habe ich profitiert“, sagt Schäfer, der an der Hochschule für Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg studiert hat.

Für seine Kandidatur habe er von allen Seiten viel positive Rückmeldung erhalten und freue sich nun auf die neue Aufgabe, sagt Schäfer, der sein neues Amt offiziell im November antreten wird. Die Bedingungen seien optimal: „Wir pflegen in der Verwaltung, ein gutes Miteinander und sind bürgernah.“ Er selbst sei voller Tatendrang: „Es gibt vieles zu tun, aber als erstes müssen wir einen neuen Hauptamtsleiter finden.“

Dank an den Amtsinhaber

Sein Dank gelte auch dem noch amtierenden Schultes Uwe Bossert für dessen Unterstützung: Sein Engagement sei auch nach mehr als 23 Dienstjahren vorbildlich und ungebrochen, schwärmt Schäfer für den Amtsvorgänger, der in den Ruhestand tritt: „Er klemmt sich wie immer voll dahinter, um eine reibungslose Übergabe der Amtsgeschäfte zu gewährleisten und wird mir bei Fragen auch künftig zur Verfügung stehen.“