Vorfall am Stuttgarter Hauptbahnhof: Mann bedroht Polizisten an Zug – Unbeteiligter mischt sich ein

Die Bundespolizei erteilte dem 33-Jährigen einen Platzverweis. (Archivbild)
Lichtgut/Leif PiechowskiEin renitenter Reisender ist am Donnerstag in einem Zug in Richtung Stuttgart aufgefallen. Daraufhin kam es zum Eklat mit einem unbeteiligten Fahrgast.
Wie die Polizei mitteilt, war der 40-Jährige gegen 23.40 Uhr in dem Zug in Richtung Stuttgart unterwegs. Im Laufe der Fahrt soll sich der Mann anderen Reisenden gegenüber offenbar aggressiv verhalten haben, weshalb er am Hauptbahnhof Stuttgart aussteigen musste.
Da sich der Mann laut Angaben der Polizei weiterhin uneinsichtig zeigte, wurde er durch den Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn aus dem Zug begleitet. Auf dem Bahnsteig ging der Tatverdächtige, mutmaßlich in einer bedrohlichen Körperhaltung, auf die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu und wurde von diesen zu Boden gebracht und gefesselt. Am Querbahnsteig wurde der 40-Jährige anschließend an die alarmierten Streifen der Bundespolizei übergeben.
Unbeteiligter 33-Jähriger lässt nicht von Beamten ab
Während der polizeilichen Maßnahmen versuchte ein unbeteiligter 33-Jähriger laut Polizeibericht mehrfach die Beamten zu stören, weshalb ihm ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Da der Mann der Maßnahme nicht freiwillig Folge leistete, musste er von Beamten aus dem Bahnhof gebracht werden. Nur kurze Zeit später erschien der Mann erneut am Einsatzort. Die Beamten erteilten ihm daraufhin einen Platzverweis. Hierbei leistete der Tatverdächtige körperlichen Widerstand gegen die Einsatzkräfte. Er wurde daraufhin zu Boden gebracht, gefesselt und zur Durchführung weiterer Maßnahmen zum Bundespolizeirevier verbracht.
Gegen den 33 Jahre alten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.