Uli Hoeneß (links) blickt positiv auf die Entwicklung des VfB und seines Neffen Sebastian. Foto: IMAGO/Sven Simon, Pressefoto Baumann

Der Ehrenpräsident des FC Bayern lobt die Entwicklung des VfB sowie dessen Cheftrainer – und äußert sich zu einer möglichen Zukunft in München.

Für den VfB Stuttgart kann es eine sehr erfolgreiche Saison werden: In der Bundesliga spielt das Team um die Champions-League-Plätze, in der Europa League und im DFB-Pokal besteht in der K.o.-Phase noch die Chance auf einen erneuten Titel nach dem Pokalerfolg im Vorjahr.

 

Die positive Entwicklung verfolgt man auch beim FC Bayern. Für dessen Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sie maßgeblich mit Cheftrainer Sebastian Hoeneß zu tun. „Was er aus dem VfB Stuttgart gemacht hat, ist aller Ehren wert“, sagte der 74-Jährige in einem Interview mit der „Bild“ über seinen Neffen: „Er hat sie im Tabellenkeller übernommen, den Pokal gewonnen, Champions League gespielt, ist jetzt wieder unter den Top 5 und im Pokal-Halbfinale, obwohl Topspieler gegangen sind. Er kann richtig was.“

Sebastian Hoeneß verfügt über einen Vertrag bis 2028 ohne Ausstiegsklausel

Ob er das Zeug zum Bayern-Trainer habe? Für Uli Hoeneß ist die Sache klar: „Ja, das hat er.“ Nun ist das Thema kein völlig neues, auch der Stuttgarter Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle hatte im vergangenen Sommer auf diesen möglichen Karriereschritt verwiesen: „Irgendwann wird er es bestimmt sein.“ Wobei hier die Betonung auf irgendwann natürlich eine entscheidende ist.

Für Uli Hoeneß „ein Sechser im Lotto“: Bayern-Trainer Vincent Kompany Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Denn noch ist das alles Zukunftsmusik. Zum einen verfügt Sebastian Hoeneß beim VfB über einen Vertrag bis 2028 ohne Ausstiegsklausel, zum anderen sind die Bayern angesichts der aktuellen Erfolge mit Vincent Kompany ja alles andere als auf Trainersuche. Das sieht übrigens auch Uli Hoeneß so: „Vincent Kompany ist für uns ein Sechser im Lotto – mit Zusatzzahl.“