Das neue Heimtrikot des VfB Stuttgart. In unserer Bildergalerie werfen wir einen Blick auf die Trikots der 18 Bundesligisten. Foto: Baumann

Zum Ende der vergangene Saison waren VfB-Trikots fast überall ausverkauft, nun stellt sich das Problem aufs Neue. Der Grund ist aber ein anderer.

Rund vier Wochen nach Saisonstart schauen die Fans des VfB Stuttgart schon wieder in die Röhre. Zumindest all jene, die gewillt sind, sich eines der neuen Trikots zuzulegen. Sowohl Online- als auch stationäre Fanshops melden in den meisten Größen: Ausverkauft!

 

Aktuell befinden sich nur noch einzelne Größen des weißen Heimtrikots auf Lager. Das rote Auswärtsjersey ist mit Ausnahme der Frauen-Version komplett vergriffen, das mintgrüne Ausweichtrikot noch gar nicht im Handel. Seit Saisonstart übersteigt die Nachfrage das vorhandene Angebot. Schon zum Ende der Vorsaison gab es kaum mehr VfB-Trikots zu kaufen – da waren die letzten Restbestände vergriffen.

VfB verkauft pro Jahr bis zu 70 000 Trikots

Aktuell liegt der Grund in den neuen Sponsoren Winamax (Brust) und hep (Ärmel), die erst kurz vor Rundenbeginn als neue Partner vorgestellt wurden. Nun kommt der mit der Beflockung der Firmen-Schriftzüge beauftragte Dienstleister schlicht nicht hinterher. Zumal in Schalke 04 und Hertha BSC zwei weitere Großclubs Trikots mit neuem Sponsor in großer Stückzahl in Auftrag gegeben haben.

Der VfB rechnet damit, dass sich der Produktionsstau noch bis in den Herbst hinein ziehen könnte. Genauere Angaben, wann welche Trikots wieder verfügbar sein werden, sind nicht möglich. Ende dieser Woche soll die erste Charge der grünen Ausweichtrikots in den Handel kommen. Bislang sei jede Lieferung meist sofort vergriffen gewesen, heißt es.

Aktuelles Trikot kostet 85 Euro

So bewegt sich der Absatz der neuen Winamax-Trikots trotz vieler Vorbehalte gegen den Wett-Sponsor auf Vorjahresniveau. In der Vergangenheit verkaufte der VfB pro Jahr bis zu 70 000 Fan-Trikots. Sie sind für den Verein eine wichtige Einnahmequelle. Im Geschäftsbericht für 2022 wurden rund sieben Millionen Euro für das Merchandising angegeben. Ein Großteil darauf entfiel auf Trikots. Das aktuelle von Hersteller Jako schlägt mit 85 Euro zu Buche. Etwa die Hälfte davon fließt in die Vereinskassen.